Studierende der Universität Istanbul starten Sitzstreik gegen Mensa-Preiserhöhungen
Studierende der Universität Istanbul haben einen Sitzstreik gegen eine 40-prozentige Erhöhung der Mensapreise begonnen. Die Studierenden fordern die Rücknahme der Preiserhöhung und haben ihre Forderungen erneut bekräftigt.
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Studierende der Universität Istanbul haben einen Protest gegen die 40-prozentige Erhöhung der Mensapreise gestartet. Nachdem die Studierenden ihre Forderungen an das Rektorat übermittelt hatten und ein Gespräch mit der Verwaltung zustande gekommen war, wurden sie zum vereinbarten Termin für ein zweites Treffen nicht zugelassen. Da der Prozess ins Stocken geraten ist, haben die Studierenden vor dem Rektoratsgebäude einen Sitzstreik begonnen.
Das zweite Gespräch sollte am 7. März (heute) stattfinden. Als die Studierenden jedoch zum Rektoratsgebäude gingen, wurden sie mit der Begründung nicht zum Gespräch zugelassen, dass die Sekretärin nicht an ihrem Platz sei. Auf die Forderung nach einem neuen Gesprächstermin erhielten die Studierenden die Antwort: „Sie können so viel protestieren, wie Sie wollen, Sie werden kein Gespräch bekommen.“
Wie aus einem Bericht von BirGün hervorgeht, haben die Studierenden nach dieser Antwort einen Sitzstreik vor dem Rektorat der Universität Istanbul begonnen, bis ihre Forderungen erfüllt werden.
DIE FORDERUNGEN DER STUDIERENDEN
• Rücknahme der Mensa-Preiserhöhungen
• Ausbau veganer Essensoptionen
• Verbesserung der Qualität und der hygienischen Bedingungen der Mahlzeiten
• Transparente Offenlegung des Universitätsbudgets
• Kostenlose zweite Essensausgabe in der Mensa
• Keine Schikane (Mobbing) gegenüber Mensa-Mitarbeitern
• Keine Disziplinarverfahren gegen Studierende, die an den Protesten teilnehmen
Die Studierenden erklärten, dass sie ihre Proteste fortsetzen werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Von der Universitätsleitung liegt bisher keine offizielle Stellungnahme vor.