Such- und Rettungsarbeiten nach Bootsunglück vor Çanakkale am 7. Tag!

An Bord des Schlauchbootes, das am 15. März vor Eceabat sank, befanden sich 46 Migranten. Am 7. Tag der Such- und Rettungsarbeiten wurden 22 Personen gefunden, 24 werden weiterhin vermisst.

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Die Sucharbeiten nach den irregulären Migranten, die nach dem Untergang ihres Schlauchbootes vor der Küste des Bezirks Eceabat in Çanakkale im Meer verschollen sind, dauern auch am 7. Tag an.

Nach Angaben des Gouverneursamts Çanakkale werden die Such- und Rettungsmaßnahmen vor Eceabat unter der Koordination des Kommandos der Küstenwache der Region West-Marmara durchgeführt.

Die Such- und Rettungsarbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit Teams der Gendarmerie, der Polizei, des Gesundheitswesens, der Katastrophenschutzbehörde AFAD und der Hafenbehörde.

Die von der Generalstaatsanwaltschaft Çanakkale eingeleiteten Ermittlungen zum Untergang des Bootes mit den irregulären Migranten werden wegen des Verdachts auf „Schleuserei“ und „Tötung mit bedingtem Vorsatz“ fortgeführt.

Im Rahmen der Ermittlungen, bei denen der von zwei Überlebenden identifizierte Verdächtige A.T. festgenommen wurde, gelangte die Staatsanwaltschaft zu der Erkenntnis, dass sich 46 irreguläre Migranten an Bord des gesunkenen Schlauchbootes befanden.

Die Leichen der 22 verstorbenen irregulären Migranten, deren Identifizierung noch andauert, wurden zur Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul überführt; die vier Überlebenden befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.

Es wurde daran erinnert, dass das Boot mit den irregulären Migranten am 15. März vor der Küste des Bezirks Eceabat sank und zwei Überlebende aus eigener Kraft den Strand Büyük Kemikli erreichten, um die Behörden zu informieren.

Es wurde mitgeteilt, dass bei den Suchaktionen der Einsatzkräfte in der Region zwei Personen von der Küstenwache gerettet wurden und insgesamt 22 Leichen, darunter 7 Kinder, geborgen werden konnten.

Es wurde betont, dass eine Person, die von der Gendarmerie im Zusammenhang mit dem Vorfall wegen des Verdachts auf Schleuserei festgenommen wurde, inhaftiert wurde.