Suche nach Geschäftsmann Halit Yukay dauert am 6. Tag an: Neue Spuren entdeckt
Die Suche nach dem Geschäftsmann Halit Yukay, der von Yalova aus in See stach, um nach Bozcaada zu fahren, dauert auch am 6. Tag an. Während auf der Insel Paşalimanı Wrackteile des Bootes gefunden wurden, wurde der Kapitän des Frachtschiffs, das den Unfall verursacht haben soll, festgenommen.
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Die Sucharbeiten nach dem Geschäftsmann Halit Yukay (43), dessen Boot zerstört und halb versunken aufgefunden wurde, nachdem er von Yalova aus in Richtung Bozcaada aufgebrochen war, dauern auch am 6. Tag an. 13 Taucher der Polizeibehörden von Bursa, Çanakkale und Samsun suchen unter Wasser nach Hinweisen auf Yukay. Nachdem Wrackteile des Bootes an den Felsen im Norden der Insel Paşalimanı angespült wurden, wurden die Suchmaßnahmen intensiviert.
TATLITUĞ AN SUCHAKTIONEN BETEILIGT
Auch der bekannte Schauspieler Kıvanç Tatlıtuğ beteiligte sich an der Suche. Tatlıtuğ, der gemeinsam mit der Küstenwache tauchte, führte zudem eine Suche aus der Luft mittels Drohnen durch. In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wies Tatlıtuğ darauf hin, dass die Küsten von Çanakkale abgesucht werden müssten. Tatlıtuğ erklärte, er habe am Tag des Vorfalls noch mit Halit Yukay telefoniert und dieser habe geplant, seine Familie in Bozcaada abzuholen, um anschließend zu seiner eigenen Familie zu reisen, die in Griechenland Urlaub machte.
Während bekannt wurde, dass Tatlıtuğ und seine Freunde mit privaten Booten die Küsten von Çanakkale absuchen, dauern die Sucharbeiten nach Halit Yukay auch entlang der Küstenlinie von Balıkesir an.
SUCHE MIT ROV-GERÄT GEPLANT
Sollten die bisherigen Suchmaßnahmen nicht erfolgreich sein, ist der Einsatz eines ROV-Geräts (ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug) der Polizei von Izmir geplant, um den Meeresboden in bis zu 300 Metern Tiefe abzusuchen. Dieses Gerät soll hochauflösende Unterwasseraufnahmen liefern und dabei helfen, weitere Spuren zu finden.
BOOTSTEILE GEFUNDEN
Bei den Sucharbeiten gab es eine wichtige Entwicklung. An den Felsen im Norden der Insel Paşalimanı wurden Wrackteile des Bootes von Halit Yukay gefunden. Diese Teile wurden von der Küstenwache geborgen und zur detaillierten Untersuchung abtransportiert. Die Einsatzkräfte suchen die felsigen Gebiete in der Region akribisch ab, um weitere Hinweise zu finden.
ERMITTLUNGEN ZUM BOOT DAUERN AN
Halit Yukay war am 4. August mit seinem Boot von Yalova aus in Richtung Bozcaada aufgebrochen. Nachdem am selben Tag kein Kontakt mehr zu ihm hergestellt werden konnte, informierten Angehörige die Behörden. Am 5. August ging vor der Küste des Bezirks Erdek in Balıkesir die Meldung eines Handelsschiffes ein, dass halb versunkene Bootsteile auf der Meeresoberfläche gesichtet worden seien. Die Küstenwache begab sich zum Fundort und stellte bei der Untersuchung fest, dass die Seriennummer des Motors mit dem Boot von Halit Yukay übereinstimmte.
Das Wrack von Halit Yukays Boot, die 'Graywolf', wurde zur Insel Ekinlik geschleppt und an Land gebracht. Die Generalstaatsanwaltschaft von Marmara hat ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben, um die Unfallursache zu klären.
KAPITÄN DES FRACHTSCHIFFS FESTGENOMMEN
Der Kapitän des in den Unfall verwickelten Frachtschiffs 'Arel 7', C.T. (61), wurde im Zusammenhang mit dem Vorfall in Yalova festgenommen. Nachdem er zunächst unter Auflagen wie einem Ausreiseverbot und richterlicher Kontrolle freigelassen worden war, wurde C.T. auf Einspruch der Generalstaatsanwaltschaft von Yalova in Istanbul erneut festgenommen. Anschließend wurde er inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Die Küstenwache stellte an der Vorderseite des Frachtschiffs Schleifspuren fest. Diese Spuren deuten darauf hin, dass die 'Arel 7' mit dem Boot kollidiert ist. Während die Sucharbeiten und Ermittlungen andauern, werden die Untersuchungen auf und unter der Meeresoberfläche intensiv fortgesetzt.