Suche nach Geschäftsmann Halit Yukay dauert an... Aufprallspuren bei Bootsunglück im Marmarameer entdeckt: Kapitän festgenommen
Es wurde festgestellt, dass die weißen Abriebspuren an dem vor der Insel Marmara in zertrümmertem Zustand aufgefundenen Boot namens Graywolf von dem Schiff stammen, mit dem es kollidiert war. Der Kapitän des Schiffes, C.T., wurde wegen fahrlässiger Tötung inhaftiert. Die Suche nach dem Geschäftsmann Halit Yukay dauert derweil an.
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Der Geschäftsmann Halit Yukay stach am 4. August um 15.10 Uhr mit seinem eigenen Boot namens Graywolf von Yalova aus in See, um nach Bozcaada zu fahren. Als seine Angehörigen am selben Tag nichts mehr von Yukay hörten, meldeten sie den Vorfall der Küstenwache.
Während die Sucharbeiten andauerten, ging von einem Frachtschiff die Meldung über ein „zertrümmertes und halb gesunkenes Boot“ ein. Taucher der Küstenwache, die zu den Koordinaten vor der Insel Marmara fuhren, erreichten das Boot, konnten jedoch keine Spur von Yukay finden.
WEISSE ABRIEBSPUREN AM BOOT ENTDECKT
Bei den Sucharbeiten, die auch am siebten Tag fortgesetzt wurden, wurden weiße Abriebspuren am Boot festgestellt. Bei der Untersuchung wurde ermittelt, dass diese Spuren von einem Schiff unter türkischer Flagge stammen, bei dem der Verdacht auf eine Kollision bestand.
Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Yalova wurde der Kapitän des Schiffes, C.T., festgenommen.
„ICH HABE BOOTSTEILE GESEHEN, ABER...“
In seiner Aussage gab C.T. an, dass er am Tag des Vorfalls gegen 17.00 Uhr am Bug des Schiffes Bootsteile und einen Rettungsring gesehen habe, ein Manöver zur Kontrolle eingeleitet habe, aber seine Fahrt fortgesetzt habe, da er keine Anzeichen von Leben feststellen konnte.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde durch Kameraaufzeichnungen belegt, dass das Schiff vor der Insel Marmara von seiner Route abwich und kreisförmige Bewegungen ausführte, dass am Bug des Schiffes Abriebspuren vorhanden waren und dass der Kapitän sowie eine weitere Person nach der Ankunft im Hafen von Kocaeli den Bug des Schiffes untersuchten. Zudem wurde festgestellt, dass der Kapitän den Vorfall nicht der Küstenwache gemeldet hatte.
Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte, dass die gesammelten Beweise einen dringenden Tatverdacht gegen den Kapitän C.T. wegen „fahrlässiger Tötung“ begründen. C.T. wurde vom Friedensgericht Yalova zunächst unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen. Nach Einspruch der Staatsanwaltschaft wurde jedoch ein Haftbefehl erlassen und er wurde in ein Gefängnis überstellt.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall, bei dem das Schicksal von Halit Yukay noch immer ungeklärt ist, werden von der Generalstaatsanwaltschaft Yalova akribisch geführt.