Suche nach Narin geht in den 6. Tag: Detail zum Hausschuh

Die Suchmaßnahmen nach der 8-jährigen Narin Güran, die im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwand, dauern am 6. Tag an. Bisher wurden 12.550 Fahrzeuge kontrolliert, ein Gebiet von über 11.000 Dönüm durchsucht und 130 Personen vernommen.

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Die Suche nach der 8-jährigen Narin Güran, die im ländlichen Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwand, geht in den 6. Tag. Nachdem Narin am Nachmittag des 21. August auf dem Rückweg vom Koranunterricht verschwunden war, wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet.

Nachdem Narin verschwunden war, hatte ihre Familie gemeinsam mit Dorfbewohnern zunächst in Eigenregie nach ihr gesucht, jedoch ohne Erfolg, woraufhin sie die Gendarmerie informierten. 

Aufgrund der Meldung wurden Gendarmerie- und verschiedene Such- und Rettungsteams in die Region entsandt. An den Arbeiten beteiligten sich zahlreiche Institutionen, darunter das Gendarmeriekommando des Bezirks Bağlar, das Sicherheitskommando der Gendarmerie-Kompanie Bağlar, Spezialeinheiten der Gendarmerie, die Kriminalermittlungsteams der Gendarmerie (JASAT), die Nachrichtendienstabteilung, Hundestaffeln, Unterwasser-Such- und Rettungsteams sowie die Katastrophenschutzbehörde AFAD.

LETZTE AUFNAHMEN VOR DEM VERSCHWINDEN VON KAMERAS ERFASST

Im Rahmen der Sucharbeiten wurden bisher 12.550 Fahrzeuge kontrolliert, ein Gebiet von über 11.000 Dönüm mit 7 Spürhunden durchkämmt und 130 Personen vernommen. Zudem wurden die letzten Aufnahmen von Narin vor ihrem Verschwinden von Überwachungskameras erfasst. 

Auf diesen Bildern ist zu sehen, wie Narin am 21. August gegen 15.15 Uhr mit vier Freunden zu Fuß unterwegs ist, sich dann von ihnen trennt und über den Hügelweg in Richtung ihres Hauses geht.

DETAIL ZUM HAUSSCHUH

Während der Suche wurde am Straßenrand ein Kinderhausschuh gefunden, doch es bleibt unklar, ob dieser Narin gehört. 

Darüber hinaus wurden Blutflecken untersucht, die in der Nähe des Pfades gefunden wurden, auf dem Narin verschwand; es stellte sich jedoch heraus, dass diese Flecken durch Nasenbluten eines anderen Kindes entstanden waren.

Es wurde mitgeteilt, dass sich auch Taucher an den Sucharbeiten in den Bewässerungskanälen beteiligen, die Suche in Mais- und Baumwollfeldern fortgesetzt wird und Fahrzeuge, die in den Stadtteil ein- und ausfahren, kontrolliert werden. Die Sucharbeiten dauern weiterhin an und alle verfügbaren Mittel werden mobilisiert, um das kleine Mädchen zu finden.