Suizidversuch am Bahnhof Erenköy Marmaray: Zugverkehr beeinträchtigt

Ein Suizidversuch am Bahnhof Erenköy Marmaray in Kadıköy hat zu Verspätungen im Zugverkehr geführt. Die Behörden riefen die Bürger dazu auf, alternative Verkehrsmittel zu nutzen.

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Am Bahnhof Erenköy Marmaray auf der anatolischen Seite Istanbuls hat eine Person heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr versucht, sich das Leben zu nehmen, indem sie auf die Gleise sprang. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse ein, die sich in letzter Zeit bei der Marmaray ereignet haben. Infolge des Vorfalls kam es zu Störungen im Zugverkehr, während Fahrgäste aufgrund des hohen Aufkommens auf alternative Verkehrsmittel auswichen.

Kurz nach dem bedauerlichen Vorfall teilte der Marmaray-Betreiber über die Social-Media-Plattform X mit: „Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund eines bedauerlichen Vorfalls am Bahnhof Erenköy wird der Betrieb derzeit eingleisig geführt, was zu Verspätungen im #Marmaray-Verkehr führt.“

In der Mitteilung wurde zudem daran erinnert, dass Fahrgäste alternative Transportmöglichkeiten in Betracht ziehen sollten, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Sicherheitskräfte und Rettungsteams waren schnell vor Ort, um einzugreifen.

Die Zahl der Suizidversuche auf der Marmaray-Strecke nimmt zu. Erst vor acht Tagen, am 20. Juni, ereignete sich ein ähnlicher Vorfall am Bahnhof Suadiye, der ebenfalls zu vorübergehenden Betriebsunterbrechungen führte.

Die Behörden erklärten, dass die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt werden sollen, um ähnliche Vorfälle im öffentlichen Nahverkehr zu verhindern. Bürger, die in Istanbul öffentliche Verkehrsmittel nutzen, sind aufgrund solcher Ereignisse gelegentlich von Verspätungen betroffen.