Suizidversuch in Diyarbakır: Warum schweigen wir, während Kinder sterben?

Diyarbakır – Im Ceylan AVM an der Straße zwischen Diyarbakır und Şanlıurfa kam es zu einem Suizidversuch. Der Mann, der versuchte, sich das Leben zu nehmen, wollte mit dem Ausruf „Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Kinder sterben“ auf den Mord an Narin Güran aufmerksam machen.

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Im Ceylan AVM an der Straße zwischen Diyarbakır und Şanlıurfa hat eine Person einen Suizidversuch unternommen.

Wie Sertaç Kayar von Güneydoğu Ekspres berichtet, begab sich ein Bürger auf die Terrasse des Einkaufszentrums, stieg auf das Geländer und versuchte, sich in die Tiefe zu stürzen.

Es war zu hören, wie der Mann während des Suizidversuchs rief: „Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Kinder sterben. Warum schweigen wir, während Kinder auf diese Weise sterben?“

WAS WAR GESCHEHEN?

Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 21. August im ländlichen Ortsteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar. Als die kleine Narin, die einen Koran-Kurs besuchte, nicht nach Hause zurückkehrte, suchte ihre Familie in der Umgebung nach ihr. Nachdem die Suche mit den Dorfbewohnern erfolglos blieb, meldete Narins Vater, Arif Güran, am selben Tag um 20.00 Uhr bei der Gendarmeriestation das Verschwinden seiner Tochter.

Vor wenigen Tagen wurde auch Narins 18-jähriger Bruder E.G. festgenommen und aufgrund von Bissspuren an seinem Arm in das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul gebracht. Da bei der Untersuchung festgestellt wurde, dass die Bissspuren nicht von Narin stammten, wurde E.G. wieder freigelassen.

Die Mutter, Yüksel Güran, war am Samstag ebenfalls festgenommen worden. Vater Güran hatte zuvor erklärt, dass sein Bruder S.G. und seine Ehefrau nicht inhaftiert, sondern lediglich zur Aussage bei der Polizei vorgeladen worden seien.

Der am 31. August festgenommene Onkel Salim Güran wurde am 2. September inhaftiert. Im Zuge der Ausweitung der Ermittlungen wurde auch das Haus eines weiteren Onkels von Narin durchsucht.

Die leblose Leiche von Narin Güran wurde nach 19 Tagen in einem Flussbett gefunden, bedeckt mit Steinen.

Zorluoğlu erklärte in seiner Stellungnahme: „Nach ersten Erkenntnissen wurde Narin nach ihrem Tod in einen Sack gesteckt, an den Rand des Baches gebracht, dort ins Wasser gelegt und mit Steinen bedeckt, um den Anschein einer natürlichen Umgebung zu erwecken.“