Suizidversuch unternommen: Ex-Frau von Emre Aşık festgenommen
Yağmur Sarnıç, die Ex-Frau des Fußballers Emre Aşık, wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen „Begünstigung eines Straftäters“ festgenommen. Sarnıç steht zudem wegen des Vorwurfs vor Gericht, einen Auftragsmörder für die Ermordung ihres Ex-Mannes angeheuert zu haben.
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Yağmur Sarnıç, die Ex-Frau des Fußballers Emre Aşık, wurde bei einer routinemäßigen Identitätskontrolle im Istanbuler Stadtteil Beşiktaş angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass Sarnıç von der Vollstreckungsbehörde in Düzce wegen des Vorwurfs der „Begünstigung eines Straftäters“ gesucht wurde.
Wie die Nachrichtenagentur DHA berichtet, wurde Sarnıç nach ihrer Festnahme dem Haftrichter vorgeführt. Die inhaftierte Yağmur Sarnıç wurde in das Frauengefängnis Bakırköy überstellt.
Yağmur Sarnıç stand bereits wegen des Vorwurfs vor Gericht, einen Auftragsmörder angeheuert zu haben, um ihren Ex-Mann Emre Aşık töten zu lassen, wurde jedoch in erster Instanz freigesprochen.
Nach dem Einspruch von Emre Aşık wird der Fall derzeit vor einer höheren Instanz verhandelt. Das Fahrzeug, in dem sich Yağmur Sarnıç und Erdi Sungur befanden – der ihr angeblich dabei geholfen haben soll, einen Auftragsmörder für Emre Aşık zu finden –, war im Jahr 2020 im Dorf Gülormanı in Düzce von der Gendarmerie gestoppt worden.
SUIZIDVERSUCH UNTERNOMMEN
Den Vorwürfen zufolge hatte Erdi Sungur sein Fahrzeug auf die Gendarmeriebeamten zugesteuert, einen Beamten dabei verletzt und war geflohen. Yağmur Sarnıç, die später an ihrem Versteck gefasst wurde, soll zudem einen Gendarmeriesoldaten mit Handschellen geschlagen und verletzt haben. Erdi Sungur und Yağmur Sarnıç saßen aufgrund der für diese Tat verhängten Strafen bereits für einige Zeit im Gefängnis.
Yağmur Sarnıç hatte zudem vor einigen Monaten in einem Video, das sie in ihrem Zuhause aufnahm und über ihre Social-Media-Kanäle teilte, angekündigt, Suizid begehen zu wollen. Nach einem Notruf trafen Polizeikräfte bei Sarnıç ein und stellten fest, dass sie versucht hatte, sich durch die Einnahme einer Überdosis Antidepressiva das Leben zu nehmen. Nach einer Erstversorgung durch die Rettungskräfte vor Ort wurde Sarnıç vorsorglich in das staatliche Krankenhaus Beylikdüzü eingeliefert.