Syrien macht Israel für den Angriff auf die Golanhöhen verantwortlich
Syrien hat Israel für den Angriff auf Magdel Schams auf den Golanhöhen verantwortlich gemacht und behauptet, Israel schiebe die Schuld auf die Hisbollah. Israel hingegen behauptet, der Angriff sei von der Hisbollah verübt worden.
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Syrien macht Israel für den Angriff in Magdel Schams auf den Golanhöhen verantwortlich, bei dem mindestens 12 Menschen ums Leben kamen.
Das syrische Außenministerium erklärte am Sonntag: "Im Rahmen seiner Bemühungen, die Lage in unserer Region zu eskalieren und seine Angriffe auszuweiten, hat die israelische Besatzungsmacht gestern (Samstag) ein brutales Verbrechen in der syrischen Stadt Magdel Schams begangen, die seit 1967 besetzt ist, und anschließend die Verantwortung für dieses Verbrechen dem libanesischen Widerstand, der Hisbollah, zugeschoben."
In der Erklärung hieß es weiter: "Als Arabische Republik verurteilen wir die Massaker, die die israelische Besatzungsmacht Tag für Tag begeht. Wir machen Israel für diese Eskalation voll verantwortlich und lehnen die Versuche, die gefährliche Lage in der Region weiter anzuheizen, entschieden ab."
Syrien betonte, dass die Bevölkerung auf den besetzten Golanhöhen ihre arabisch-syrische Identität trotz der jahrelangen israelischen Besatzung nicht aufgegeben habe und sich von solchen Lügen nicht täuschen lasse. Zudem wurde erklärt: "Unser Volk auf dem Golan wird weiterhin ein untrennbarer Teil des Widerstands gegen den Besatzer und seine aggressive Politik bleiben."
GEGENSEITIGE VORWÜRFE VON ISRAEL UND HISBOLLAH
Nach dem Vorfall erklärte der Sprecher der israelischen Armee, Avichay Adraee: "Die Erkenntnisse vor Ort zeigen, dass die Hisbollah eine Rakete vom Typ Falaq-1 auf das Gebiet von Magdel Schams abgefeuert hat." Adraee fügte hinzu: "Es gibt keine andere Terrororganisation im Libanon, die über solche Raketen verfügt. Die Hisbollah ist für das Massaker in Magdel Schams und den Tod der Kinder und Jugendlichen auf dem Fußballplatz verantwortlich."
Im Gegenzug wies die Hisbollah den Angriff zurück und erklärte: "Wir weisen die Behauptungen einiger feindlicher Medien und verschiedener Medienplattformen, dass wir Magdel Schams ins Visier genommen hätten, kategorisch zurück. Wir haben mit dem Vorfall nichts zu tun."