Syrische Armee setzt Vormarsch fort: SDF-Kräfte beginnen mit der Kapitulation

Infolge der Operationen, die die syrische Armee im Stadtteil Scheich Maqsud in Aleppo eingeleitet hat, stehen nun 90 Prozent des Gebiets unter ihrer Kontrolle. In dem Viertel, in dem sich die Kämpfe verschärft haben, haben sich zahlreiche SDF-Mitglieder ergeben.

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Während die Spannungen zwischen der syrischen Armee und den SDF-Kräften, dem syrischen Ableger der PKK, im Stadtteil Scheich Maqsud in der syrischen Stadt Aleppo in den letzten Tagen zunahmen, wurde berichtet, dass die vom Militär durchgeführten Operationen weitgehend abgeschlossen sind. Mit dem Vormarsch der Armee steht nun fast das gesamte Gebiet unter der Kontrolle der syrischen Sicherheitskräfte.

Im Rahmen der Operation, die eingeleitet wurde, nachdem die SDF gestern Abend den Waffenstillstand gebrochen hatte, wurden Berichten zufolge verschiedene schwere Waffen durch die Armee eingesetzt. Informationen aus der Region zufolge leisteten die SDF-Kämpfer zwar eine Zeit lang Widerstand, verloren jedoch angesichts der entschlossenen Operation der syrischen Armee ihre Stellungen.

Während des Einsatzes öffneten die syrischen Streitkräfte zwei humanitäre Korridore, um Zivilisten eine sichere Flucht aus dem Stadtteil zu ermöglichen. Einige Quellen behaupteten jedoch, dass SDF-Mitglieder versucht hätten, Zivilisten gewaltsam in dem Gebiet festzuhalten.

ZAHL DER KAPITULATIONEN STEIGT

Nach Informationen aus dem Feld ziehen sich einige SDF-Mitglieder nach den Kämpfen in die Tunnel unter Aleppo zurück, während die Armeeeinheiten mit Säuberungsaktionen in diesen Tunneln begonnen haben sollen. Während die Kämpfe in der Region an bestimmten Punkten noch andauern, wurde verzeichnet, dass die Zahl der sich ergebenden SDF-Mitglieder zunimmt.