Tanju Özcan reagiert juristisch auf den Vorfall mit der 'Kalifatsflagge'
Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, äußerte sich zu Ege Akersoy, der verhaftet wurde, nachdem er eine Person geschlagen hatte, die eine Kalifatsflagge trug. Özcan bezeichnete die Verhaftung als eine überzogene politische Reaktion.
12punto
Ege Akersoy wurde verhaftet, nachdem er gestern in Istanbul eine Person geschlagen hatte, die vom Marsch „Barmherzigkeit für unsere Märtyrer, Unterstützung für Palästina, Verfluchung Israels“ kam, mit den Worten: „Das ist die Türkei, du kannst hier keine Kalifatsflagge entfalten. Ihr seid Araber-Liebhaber.“
Dieser Vorfall, bei dem zugeschlagen wurde, und die darauffolgende Verhaftung sorgten vor allem in den sozialen Medien für viel Gesprächsstoff. Während sich viele Persönlichkeiten zu dem Vorfall äußerten, kam eine Reaktion auch vom Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan.
In seinem Beitrag auf seinem Social-Media-Account äußerte sich Özcan wie folgt:
„Unser Bruder Ege hat eine falsche Handlung begangen. Er wurde diesbezüglich mit einer überzogenen politischen Reaktion verhaftet.
Ist es denn normal, dass gegen den Abschaum, der Ege in Anwesenheit der Polizei ‚geohrfeigt‘ hat, und gegen den Araber-Liebhaber, der mit einer grünen Flagge in der Hand eine Show abzog, keinerlei rechtliche Schritte eingeleitet wurden? Was ihr hier tut, hat – abgesehen vom positiven Recht – nicht einmal im Scharia-Recht einen Platz.
Alles dreht sich, der Tag wird kommen, an dem abgerechnet wird.“
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