Tansel Çölaşan stellt Anfrage an das Ministerium wegen ausstehender Forderungen der Bergleute von Doruk Madencilik
Tansel Çölaşan bringt die Vorwürfe rund um den Prozess bei Doruk Madencilik und Eti Gümüş zur Sprache und richtet eine Frage zu möglichen Sanktionen an das Energieministerium.
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Die pensionierte Oberstaatsanwältin des Staatsrats und ehemalige Vorsitzende der Atatürkçü Düşünce Derneği (Vereinigung des kemalistischen Gedankenguts), Tansel Çölaşan, hat in einem Beitrag auf ihrem Social-Media-Konto die Debatte um die ausstehenden Lohn- und Abfindungsforderungen der Bergleute von Doruk Madencilik aufgegriffen.
Unter Verweis auf Medienberichte wies Çölaşan auf die Behauptungen hin, wonach die Yıldızlar Holding die Unternehmen Doruk Madencilik und Eti Gümüş mit der „Bürgschaft“ des damaligen Vizepräsidenten Fuat Oktay übernommen habe.
In ihrem Beitrag argumentierte Çölaşan, dass die den Arbeitern zustehenden Löhne und Abfindungen nach wie vor nicht ausgezahlt wurden, und erklärte, die Behauptung, das Unternehmen stehe bei den Arbeitern in der Schuld, sei „unbestritten“.
Çölaşan fragte, ob das Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen in diesem Prozess Sanktionen verhängt habe, und äußerte sich mit den Worten: „Ist das Unternehmen tatsächlich unantastbar? Wer hält dem Energieministerium gegenüber dem Unternehmen die Hand?“
Der Prozess um die Forderungen der Bergleute von Doruk Madencilik war bereits zuvor durch Protestaktionen in die Öffentlichkeit gelangt. Çölaşans Beitrag hat die nicht ausgezahlten Ansprüche der Arbeiter sowie die Vorwürfe zum Übernahmeprozess des Unternehmens erneut auf die Tagesordnung gesetzt.