Tatverdächtige Stiefmutter im Fall Hande Çinkitaş nach 25 Jahren gefilmt

Im Fall der 12-jährigen Hande Çinkitaş, die 2001 in Kadıköy, Istanbul, brutal ermordet wurde, gibt es eine neue Entwicklung. Das Programm "Neler Oluyor Hayatta" hat die tatverdächtige Stiefmutter Şehnaz Çinkitaş, auf die der Vater vor seiner Verhaftung hingewiesen hatte, nach Jahren zum ersten Mal aufgespürt. Çinkitaş, die aggressiv reagierte, als sie bemerkte, dass sie gefilmt wurde, sah sich zudem mit schwerwiegenden Vorwürfen ihrer Nachbarn konfrontiert: "Sie verleumdet ständig, sie neigen zu Gewalt."

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Im Fall der vor 23 Jahren in Kadıköy, Istanbul, durch Hammerschläge auf den Kopf und einen Kehlenschnitt ermordeten Hande Çinkitaş kommt es zu weiteren Klärungen. Das auf Kanal D ausgestrahlte Programm "Neler Oluyor Hayatta" hat die Stiefmutter Şehnaz Çinkitaş, eine der Hauptverdächtigen in diesem Mordfall, der die Türkei erschütterte, nach 25 Jahren an ihrem Versteck gefilmt. Die nervöse und beleidigende Haltung der Stiefmutter, die auf die Fragen der Programmkoordinatorin Reyhan Şan Tunaboylu außer sich geriet, wurde von den Kameras festgehalten.

Das wichtigste Detail, das den Verlauf des Prozesses veränderte, war das Interview, das der Vater Nezih Çinkitaş einen Tag vor seiner Verhaftung gab, nachdem der Kassationsgerichtshof kürzlich seine lebenslange Haftstrafe bestätigt hatte. In diesem Interview zielte Vater Çinkitaş auf seine Ehefrau ab und sagte: "Zu neunzig Prozent steckt Şehnaz mit drin."

BELEIDIGUNGEN UND DROHUNGEN DER TATVERDÄCHTIGEN STIEFMUTTER GEGEN DAS TEAM

Auf die Frage von Reyhan Şan Tunaboylu: "Sie sind eine der Hauptverdächtigen in diesem Fall, wer ist der Mörder?", geriet Şehnaz Çinkitaş in Panik, griff zunächst zum Telefon, um die Polizei zu rufen, und versuchte dann, das Team mit Beleidigungen anzugreifen. Çinkitaş verteidigte sich mit den Worten: "Niemand beschuldigt mich, die Justiz hat ihr Urteil gefällt", und drohte dem Programmteam mit den Worten: "Ihr werdet in den Knast wandern." Die aggressive Haltung der Stiefmutter, die versuchte, das ruhig bleibende Team körperlich anzugehen, blieb nicht unbemerkt.

SCHRECKLICHE VORWÜRFE DER NACHBARN: JEDER HAT ANGST VOR IHR

Anwohner, die sich vor Ort äußerten, fanden erschreckende Worte über Şehnaz Çinkitaş und ihren Sohn Egemen. Ein Nachbar sagte: "Sie ist eine sehr aggressive Person, sie verursacht ständig Probleme. Ich denke definitiv, dass die Tat in ihrem Wissen geschah. Ihr Sohn Egemen hat auch unseren Nachbarn im Obergeschoss körperliche Gewalt angetan, sie neigen sehr zu Gewalt." Ein anderer Anwohner drückte seine Unruhe mit den Worten aus: "Man kann nicht einmal in einem Abstand von 10 Metern an ihr vorbeigehen, sie verleumdet ständig. Wir haben Angst vor ihr."

SIE BEANTWORTETEN FRAGEN MIT GELÄCHTER

Die Gelassenheit von Şehnaz Çinkitaş und ihrem Sohn Egemen, die sie auch im Beisein der eingetroffenen Polizeibeamten beibehielten, sorgte für Fassungslosigkeit. Während Egemen Çinkitaş die Frage "Hat dein Vater deine Schwester getötet?" lächelnd unbeantwortet ließ, versetzte das Gelächter der Mutter Şehnaz Çinkitaş, während sie gleichzeitig eine einstweilige Verfügung gegen das Team forderte, selbst die Polizeibeamten in Erstaunen. Diese neuesten Aufnahmen der Stiefmutter im Prozess, der zur Aufklärung der dunklen Punkte der letzten 23 Jahre geführt wird, haben in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt.