„Harter Boden“-Maßnahme im Plenarsaal der TBMM: Skurrile Lösung für Schlägereien...
Wie bekannt wurde, sollen im türkischen Parlament Maßnahmen gegen die scharfen Kanten an den Treppen und am Rednerpult ergriffen werden. Während der Sitzung zum Fall Can Atalay war es im Parlament zu Tumulten gekommen, bei denen einige Abgeordnete stürzten und sich Platzwunden zuzogen.
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Im Plenarsaal der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurden neue Sicherheitsmaßnahmen für die Abgeordneten eingeleitet.
Wie die der Regierung nahestehende Zeitung Türkiye berichtet, sollen Maßnahmen gegen die harten Bodenbeläge an den Treppen neben und hinter dem Rednerpult, an dem die Abgeordneten ihre Reden halten, ergriffen werden.
Bei den Auseinandersetzungen, die im Plenarsaal immer wieder zwischen Abgeordneten ausbrechen, stellt die Gefahr, dass Stürzende mit dem Kopf aufschlagen, ein großes Risiko dar.
In der TBMM, in der es häufig zu Schlägereien kommt, war es zuletzt während der Sitzung zu Can Atalay zu Tumulten gekommen. Nach dem Angriff des AKP-Abgeordneten Alpay Özalan auf den TİP-Abgeordneten Ahmet Şık kam es zu einem Handgemenge, bei dem einige Abgeordnete zu Boden fielen und sich Platzwunden zuzogen.
ARBEITEN FÜR ANPASSUNGEN BEGONNEN
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Abgeordnete der Saadet-Partei, Hasan Bitmez, während einer Rede am Pult einen Herzinfarkt erlitten und war gestürzt; er schlug mit dem Kopf auf den harten Boden der Treppen auf und verstarb später. Die Risiken im Zusammenhang mit dem harten Boden rund um das Rednerpult im Plenarsaal wurden der Parlamentsverwaltung gemeldet und Maßnahmen gefordert. Die Parlamentsverwaltung führte daraufhin eine Vor-Ort-Prüfung der Gefahrenstellen im Plenarsaal der TBMM durch. In diesem Sinne wurden Arbeiten eingeleitet, um eine Anpassung vorzunehmen, die sowohl die Sicherheit gewährleistet als auch die Ästhetik nicht beeinträchtigt.