Telefonate im Fall der zwei verstorbenen Mädchen in Tekirdağ aufgetaucht

Nach dem Tod zweier Mädchen, die im Bezirk Marmaraereğlisi durch Schusswaffen ums Leben kamen, sind im Zuge der Ermittlungen neue Details ans Licht gekommen. Telefonate, die die Kinder kurz vor ihrem Tod führten, wurden bekannt.

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Bei dem Vorfall, der sich am 15. November 2024 im Bezirk Marmaraereğlisi in der Provinz Tekirdağ ereignete, wurden die Mädchen Yağmur E. und Rabia Kübra Y. in einem Haus im Stadtviertel Bahçelievler mit Schusswunden aufgefunden.

Die nach einer Meldung zum Tatort entsandten Sicherheitskräfte stellten fest, dass sich keine dritte Person im Haus befand. Ersten Untersuchungen zufolge befanden sich die Eltern von Yağmur E. bei der Arbeit; als sie keine Nachricht von den Kindern erhielten, baten sie Nachbarn nachzusehen, wodurch der Vorfall entdeckt wurde.

WAFFE WAR NICHT REGISTRIERT

Bei der Untersuchung des Tatorts wurde festgestellt, dass es sich bei der verwendeten Waffe um eine nicht registrierte Pistole des Hausbesitzers handelte. In einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft wurde mitgeteilt, dass man von der Möglichkeit ausgehe, dass Rabia Kübra Y. nach dem Schuss auf Yağmur E. mit derselben Waffe Suizid begangen habe.

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LETZTES TELEFONAT ZIEHT AUFMERKSAMKEIT AUF SICH

Ein Telefonat, das Yağmur E. vor dem Vorfall mit ihrer Freundin Y.A. führte, ist ein weiterer Faktor, der die Suizid-Hypothese stützt. Laut der Aussage von Y.A. hatte Yağmur E. ihr gegenüber geäußert, dass sie plane, sich mit der Waffe ihres Vaters selbst zu verletzen, und dass sie Rabia Kübra Y. hinzuziehen werde, um ihr dabei zu helfen.

ERSTE ERGEBNISSE STÄRKEN SUIZID-VERDACHT

Die Generalstaatsanwaltschaft Çorlu teilte mit, dass Videoaufzeichnungen vom Tatort ausgewertet sowie gerichtsmedizinische Untersuchungen und Schmauchspurentests durchgeführt wurden. Den Ermittlungen zufolge habe zwischen Yağmur E. und Rabia Kübra Y. keine Feindseligkeit bestanden; der Vorfall deute auf einen Suizid hin.

Die Ermittlungen zur umfassenden Aufklärung des Vorfalls dauern an.