TEMA-Freiwillige und pensionierte Lehrerin Ayten Yakut freigelassen

Die 75-jährige TEMA-Freiwillige Ayten Yakut, die nach Operationen im Vorfeld des NATO-Gipfels festgenommen und inhaftiert worden war, wurde per Gerichtsbeschluss aus der Haft entlassen.

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Im Rahmen von Operationen, die die Generalstaatsanwaltschaft Ankara vor dem NATO-Gipfel durchführte, waren insgesamt 225 Personen festgenommen worden. Unter ihnen befanden sich auch Freiwillige der für ihre Umweltarbeit bekannten TEMA-Stiftung. Zu den Festgenommenen zählten neben dem TEMA-Provinzvertreter von Ankara, Nevzat Özer, auch 42 TEMA-Freiwillige aus verschiedenen Provinzen, gegen die aufgrund des Vorwurfs der "Mitgliedschaft in der Terrororganisation TKP/ML" sowie vorliegender nachrichtendienstlicher Informationen ermittelt wurde.

Im Zuge dieser Ermittlungen wurden 29 der dem Gericht vorgeführten Personen inhaftiert, während 13 Freiwillige unter Auflagen wie Hausarrest und richterlicher Kontrolle freigelassen wurden.

Die 75-jährige pensionierte Lehrerin Ayten Yakut gehörte zu den Inhaftierten und war seit langem für ihr zivilgesellschaftliches Engagement bekannt. Mit der Freilassung von Yakut sank die Zahl der inhaftierten TEMA-Freiwilligen auf 28. Ayten Yakuts Ehemann war zudem früher als Staatsanwalt tätig und ist bereits verstorben.

Bezüglich der Freilassung von Ayten Yakut gab es vonseiten der zuständigen Behörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen bisher keine offizielle Stellungnahme. Es wurde bekannt, dass die juristischen Prozesse im Rahmen der Ermittlungen andauern.