Termin für Erdoğans Klage gegen İmamoğlu steht fest
Die erste Anhörung im Schadensersatzprozess über 1 Million TL, den der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, angestrengt hat, findet am 13. Januar 2026 statt.
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Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat das Vorprüfungsverfahren in dem Schadensersatzprozess gegen den inhaftierten Präsidentschaftskandidaten der CHP und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, abgeschlossen. Das 51. Zivilgericht erster Instanz von Anadolu hat aufgrund der fehlenden Einigung zwischen den Parteien die Durchführung einer mündlichen Verhandlung beschlossen.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, findet die erste Anhörung des Verfahrens am 13. Januar 2026 um 10.00 Uhr statt.
ERDOĞAN HATTE AUF 1 MILLION TL SCHADENSERSATZ GEKLAGT
Ekrem İmamoğlu hatte nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Esenyurt, Ahmet Özer, auf einer von der CHP in Esenyurt organisierten Kundgebung scharfe Kritik an Präsident Erdoğan geübt. İmamoğlu hatte erklärt: "Haben Sie einen Erpressungsstock, mit dem Sie sagen: 'Wenn ihr mich nicht wählt, lasse ich eure Gewählten nicht arbeiten. Ich stecke sie ins Gefängnis. Ich mache euch das Leben zur Hölle'?"
Nach diesen Äußerungen reichte Erdoğan eine Klage auf immateriellen Schadensersatz in Höhe von 1 Million Lira ein, mit der Begründung, İmamoğlu habe ihn verleumdet.