Tesla ruft 200.000 Fahrzeuge zurück

Tesla ruft rund 200.000 Fahrzeuge zurück, da ein Softwarefehler die Anzeige der Rückfahrkamera auf dem Bildschirm blockieren kann.

12punto

Der Elektroautohersteller Tesla hat angekündigt, rund 200.000 Fahrzeuge in den USA aufgrund einer Softwareinstabilität zurückzurufen, die die Anzeige der Rückfahrkamera auf dem Bildschirm verhindern kann.

Wie die Nachrichtenagentur AA berichtet, teilte die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit, dass Tesla aufgrund des Softwarefehlers bestimmte Fahrzeuge der Modelle S, X und Y aus dem Jahr 2023 zurückruft, die mit dem vollautonomen System 4.0 ausgestattet sind.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Softwareinstabilität die Anzeige der Rückfahrkamera blockieren kann, was das Sichtfeld des Fahrers einschränkt und das Unfallrisiko erhöht. Es wurde angegeben, dass insgesamt 199.575 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen sind.

Weiter hieß es, dass Tesla bereits ein Software-Update veröffentlicht habe, das aus der Ferne installiert werden kann, um das Problem zu beheben. Die betroffenen Fahrzeughalter sollen voraussichtlich ab dem 22. März benachrichtigt werden.

Im Rahmen von Rückrufaktionen, die stattfinden, wenn Automobilhersteller ein potenzielles Sicherheitsproblem an ihren Fahrzeugen feststellen, bieten die Hersteller in der Regel kostenlose Reparaturen an, während die betroffenen Kunden per Brief oder über andere Kommunikationskanäle informiert werden.