Tier-Massaker durch die Stadtverwaltung Gebze! Stellungnahme veröffentlicht

Der heutige Vorfall im Tierheim der AKP-geführten Stadtverwaltung Gebze hat bei Tierschützern und in der Öffentlichkeit für große Empörung gesorgt. Das Auffinden dutzender toter Katzen und Hunde in Müllcontainern vor dem Tierheim hat die Folgen des in der gesamten Türkei diskutierten „Massaker-Gesetzes“ erneut vor Augen geführt. Dieses Gesetz war in der Öffentlichkeit auf heftigen Widerstand gestoßen, da ihm vorgeworfen wird, statt des Schutzes von Straßentieren den Weg für deren Tötung zu ebnen. Die Stadtverwaltung hat nun eine Stellungnahme zu dem Tier-Massaker in Gebze abgegeben.

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Der heutige Vorfall in Gebze verdeutlicht, wie mit Tieren umgegangen wird, während sich Bürger vor dem Tierheim versammelten, um die Situation zu protestieren. Die Kadaver der in den Müllcontainern gefundenen Tiere wurden von den Bürgern einzeln herausgeholt. Diese Bilder verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien und in der Presse und verstärkten die Kritik an der Stadtverwaltung Gebze.

In einer nach dem Vorfall veröffentlichten Erklärung der Stadtverwaltung hieß es: „Aufgrund der in der Presse und in den sozialen Medien kursierenden Bilder von verstorbenen Straßentieren wurden umgehend Maßnahmen eingeleitet.“ Die Stadtverwaltung gab an, dass es sich bei den fraglichen Bildern um 16 von den Teams eingesammelte Straßenhunde, 3 bei Verkehrsunfällen in Gebze verendete Hunde sowie 10 Hunde, die aufgrund gesundheitlicher Probleme starben, handele.

Darüber hinaus wurde in der Erklärung ausgeführt: „Von den auf den Bildern zu sehenden Katzen sind 9 aus verschiedenen Gründen, 4 infolge von Verkehrsunfällen verendet und 2 sind trotz Behandlung verstorben.“ Die Stadtverwaltung betonte, dass in der Region Gebze etwa 10 Tausend Straßentiere leben, und erklärte, dass die Protokolle über diese Tierverluste den zuständigen Stellen übergeben wurden.

Doch die Reaktionen auf die Erklärung hielten an. Tierschützer verurteilten die Haltung der Stadtverwaltung und äußerten, dass dieser Zustand inakzeptabel sei. Es wurde mitgeteilt, dass eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet und die Verantwortlichen vom Dienst suspendiert wurden. Der Vorfall hat dazu geführt, dass die Gesetze und Praktiken der Türkei zum Tierschutz erneut in Frage gestellt werden.

Tierschützer fordern, dass wirksamere gesetzliche Regelungen zum Schutz von Straßentieren getroffen werden müssen.