Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık nach Unfall als hauptverantwortlich eingestuft
Im Prozess gegen Fatma Zehra Kınık Demir, die Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık, wurde dem Gericht ein Gutachten der Rechtsmedizinischen Anstalt vorgelegt. Dem Bericht zufolge wurde Kınık Demir als hauptverantwortlich für den Unfall eingestuft.
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Im Prozess gegen Fatma Zehra Kınık Demir, die Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık, der wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren droht, wurde das Gutachten der verkehrsmedizinischen Fachabteilung der Rechtsmedizinischen Anstalt (Adli Tıp Kurumu) in die Gerichtsakten aufgenommen.
Wie İsmail Arı von Birgün berichtet, wird Fatma Zehra Kınık Demir in dem dem 8. Schwurgericht von Istanbul-Anadolu vorgelegten Bericht als hauptverantwortlich eingestuft.
Im Bericht heißt es dazu:
"Die beschuldigte Fahrerin Fatma Zehra Kınık Demir hätte bei der Überquerung der Kreuzung mit dem von ihr geführten Fahrzeug das für sie geltende 'Stopp'-Verkehrsschild beachten, anhalten und nach ausreichender Kontrolle des Verkehrsflusses auf der einspurigen zweispurigen Straße weiterfahren müssen. Sie hätte dem Motorrad des klagenden Fahrers, das von links aus der Kreuzung kam und geradeaus weiterfahren wollte, Vorrang gewähren müssen. Da sie diese Regeln nicht befolgte, mit dem Motorrad des klagenden Fahrers kollidierte und in dem darauf folgenden Vorfall gegen ihre Sorgfaltspflichten verstieß, ist sie hauptverantwortlich."
In dem von der verkehrsmedizinischen Fachabteilung der Rechtsmedizinischen Anstalt erstellten Bericht wurde betont, dass Yavuz Selim Öztürk eine untergeordnete Mitschuld trage und der verstorbene Batın Barlasçeki eine geringfügige Mitschuld habe.
WAS WAR PASSIERT?
Bei dem Unfall, der sich am 9. Juli 2024 in der Fatih-Sultan-Mehmet-Straße im Stadtteil Kavacık im Istanbuler Bezirk Beykoz ereignete, war Fatma Zehra Kınık beim Verlassen der Baki-Straße in Richtung der Fatih-Sultan-Mehmet-Straße mit einem Motorrad zusammengestoßen.
Bei dem Unfall stürzten der Motorradfahrer Yavuz Selim Öztürk und sein Beifahrer Batın Barlasçeki vom Motorrad, während das führerlose Motorrad in Fußgänger prallte und diese verletzte. Während der Fahrer Öztürk den Unfall verletzt überlebte, verstarb Barlasçeki, nachdem er mit dem Kopf gegen einen Betonpoller auf dem Gehweg geprallt war. Die festgenommene Autofahrerin Fatma Zehra Kınık wurde vom zuständigen Gericht unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.
Vor Kurzem hatte die Generalstaatsanwaltschaft von Anadolu Anklage gegen Fatma Zehra Kınık wegen "fahrlässiger Tötung und Körperverletzung" im Zusammenhang mit dem Vorfall erhoben, bei dem ein Mensch ums Leben kam und zwei weitere verletzt wurden.
In der Anklageschrift wurde für Fatma Zehra Kınık eine Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren wegen "fahrlässiger Tötung und Körperverletzung" gefordert."Die beschuldigte Fahrerin Fatma Zehra Kınık Demir hätte bei der Überquerung der Kreuzung mit dem von ihr geführten Fahrzeug das für sie geltende 'Stopp'-Verkehrsschild beachten, anhalten und nach ausreichender Kontrolle des Verkehrsflusses auf der einspurigen zweispurigen Straße weiterfahren müssen. Sie hätte dem Motorrad des klagenden Fahrers, das von links aus der Kreuzung kam und geradeaus weiterfahren wollte, Vorrang gewähren müssen. Da sie diese Regeln nicht befolgte, mit dem Motorrad des klagenden Fahrers kollidierte und in dem darauf folgenden Vorfall gegen ihre Sorgfaltspflichten verstieß, ist sie hauptverantwortlich."
In dem von der verkehrsmedizinischen Fachabteilung der Rechtsmedizinischen Anstalt erstellten Bericht wurde betont, dass Yavuz Selim Öztürk eine untergeordnete Mitschuld trage und der verstorbene Batın Barlasçeki eine geringfügige Mitschuld habe.