Todesopferzahl nach Erdbeben in Japan auf 30 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben der Stärke 7,6, das sich gestern in der japanischen Präfektur Ishikawa ereignete, ist auf 30 gestiegen.

İHA

Japan: Nach dem Erdbeben der Stärke 7,6 ist die Zahl der Todesopfer auf 30 gestiegen. Infolge des Bebens, das in der Präfektur Ishikawa zum Einsturz von Dutzenden Häusern und zu Bränden führte, kamen in der Stadt Wajima 15 Menschen, in Suzu 6 Menschen, in Nanao 5 Menschen, in Hakui 1 Mensch, in der Stadt Anamizu 2 Menschen und in der Stadt Shika 1 Mensch ums Leben.

Nach dem schweren Beben, das auch die Präfekturen Niigata, Fukui, Toyama und Gifu erschütterte, wurden mindestens 155 Nachbeben registriert. Es wurde berichtet, dass in Wajima in mehr als 200 Gebäuden Brände ausbrachen und etwa 500 Menschen aufgrund gesperrter Straßen am Flughafen der Stadt festsaßen.

Tausende Rettungskräfte wurden in das Erdbebengebiet entsandt, doch die Anreise der Teams gestaltete sich aufgrund beschädigter und blockierter Straßen schwierig. Die nach dem Beben herausgegebene Tsunami-Warnung wurde heute Morgen aufgehoben. Die Japanische Meteorologische Behörde hatte erklärt, dass das Erdbeben der Stärke 7,6, das sich gestern um 16.10 Uhr Ortszeit ereignete, sein Zentrum in der Präfektur Ishikawa hatte. Die durch das Beben ausgelösten Tsunami-Wellen erreichten eine Höhe von 1 Meter 20 Zentimetern; zudem kam es zu Störungen im Zugverkehr und bei Flügen.