Todesursache von Rennsport-Kommentator Esen Gök geklärt
Der Autopsiebericht des Rennsport-Kommentators Esen Gök, der tot in seiner Wohnung in Bakırköy aufgefunden wurde, liegt vor. Die Rechtsmedizin gab bekannt, dass der Tod durch Erhängen eintrat und keine Anzeichen von Gewalteinwirkung oder Schnittwunden am Körper festgestellt wurden.
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Nachdem Angehörige am 19. Juli nichts mehr von dem Rennsport-Kommentator Esen Gök gehört hatten, informierten sie die Polizei. Einsatzkräfte, die mit Hilfe eines Schlüsseldienstes die Wohnung im Stadtteil Osmaniye in Bakırköy betraten, fanden Gök leblos vor; er war mit einem Bettlaken an einem Erdgasrohr erhängt.
TÜR VERSCHLOSSEN, KEIN EINBRUCH
Bei der ersten Untersuchung am Tatort wurde festgestellt, dass die Wohnungstür von innen verschlossen war, der Schlüssel im Schloss steckte und keinerlei Anzeichen eines gewaltsamen Eindringens vorlagen.
AUTOPSIEERGEBNIS LIEGT VOR
Der Leichnam von Esen Gök wurde in die Fachabteilung für Leichenschau der Rechtsmedizin überführt. Die dort durchgeführte Autopsie ergab keine Hinweise auf verbotene Substanzen im Körper. Dem Bericht zufolge wurden am Körper von Gök weder Anzeichen von Schlägen noch Schnittwunden gefunden; der Tod trat durch Erhängen ein, während die Person noch lebte. Es wurde bestätigt, dass der Tod durch Erhängen verursacht wurde. Der Bericht wurde an die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy übermittelt.
Am Tatort wurde zudem ein Notizzettel gefunden, der vermutlich von Esen Gök selbst verfasst wurde. In der Notiz heißt es: „Schwester, du bist nicht verantwortlich, du hast nie etwas falsch gemacht. Ich habe immer nur nach Ausreden gesucht.“