Torhüter Mert Günok beantwortete Fragen auf dem offiziellen EURO 2024-Account

Der Torhüter der türkischen Nationalmannschaft, Mert Günok, erklärte, dass sie sich gut auf die Europameisterschaft 2024 (EURO 2024) vorbereitet hätten und sich dies auch in den Ergebnissen widerspiegele.

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Mert Günok, der im Achtelfinale der Europameisterschaft beim 2:1-Sieg der Türkei gegen Österreich mit einer entscheidenden Parade in der 90.+5. Minute für Aufsehen sorgte, beantwortete Fragen auf dem offiziellen Account der EURO 2024.

Der 35-jährige Torhüter betonte, dass sie sich gut auf das Turnier vorbereitet hätten: "Wir haben ein gutes Arbeitsumfeld gefunden. Wir haben mit unserem Trainer eine tolle Atmosphäre geschaffen. Das hat sich bereits in den Ergebnissen gezeigt. Das Spiel gegen Portugal war für uns unglücklich. Aufgrund meiner Verletzung konnte ich nicht spielen. Das hat mich sehr traurig gemacht. Ich spiele zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft. Hier zu sein und zu spielen, ist wichtig. Das war ein Ziel für mich. Ich bin besonders glücklich, dieses Ziel erreicht zu haben."

Bezüglich der Unterstützung der türkischen Fans bei dem in Deutschland ausgetragenen Turnier sagte Mert: "Ich kann sagen, dass wir hier 'zu Hause spielen'. Wir haben gesehen, dass 70 bis 80 Prozent der Zuschauer in den Stadien unsere Fans waren. Sie unterstützen uns sehr gut. Ich hoffe, dass dies so weitergeht. Ich danke unseren Fans dafür, dass sie uns so großartig unterstützen."

SPORTLICHKEIT LIEGT IN DEN GENEN DER FAMILIE

Mert, dessen Vater Mahir Günok ebenfalls ein ehemaliger Torhüter ist, merkte an, dass Sportlichkeit in den Genen seiner Familie liege.

Mert Günok unterstrich, dass er in einer sportlichen Familie aufgewachsen sei: "Dass mein Vater früher Torhüter war, spielte eine wichtige Rolle dabei, dass ich es bis hierher geschafft habe. Dass er selbst Sportler war, ermöglichte es mir, mein Fußballerleben diszipliniert fortzuführen.

Obwohl ich vor drei Jahren eine schwere Verletzung erlitten habe, konnte ich zurückkehren und das Niveau der A-Nationalmannschaft erreichen.

Das sind Dinge, die von Disziplin und Professionalität abhängen. Ich bin in einer sportlichen Familie aufgewachsen. Mein Bruder hat Volleyball gespielt. Mein Onkel und mein Großvater waren ebenfalls ehemalige Fußballer. Sportlichkeit liegt in den Genen meiner Familie. Ich habe den Wunsch, noch 4-5 Jahre auf hohem Niveau zu spielen. Ich hoffe, dass ich das verwirklichen kann."

"WIR MÖCHTEN NICHT INS ELFMETERSCHIESSEN"

Der erfahrene Torhüter erklärte, dass er es vorziehe, wenn Spiele nicht ins Elfmeterschießen gehen: "Wir möchten nicht, dass es zum Elfmeterschießen kommt. Jede Mannschaft möchte das Spiel vorher entscheiden.

Wenn es zum Elfmeterschießen kommt, können Torhüter in den Vordergrund rücken. Dafür trainieren wir sowohl mental als auch praktisch. Auf dem Platz weiß man nie, was passiert.

Ein Spieler, der ständig nach rechts schießt, kann auch nach links schießen. Es ist wichtig, sich den jeweiligen Bedingungen anzupassen."