Tragödie vor der Küste von Çanakkale: 16 Menschen, darunter 4 Kinder und Babys, bei Bootsunglück mit Migranten gestorben
Vor der Küste des Bezirks Eceabat in Çanakkale ist ein Schlauchboot mit irregulären Migranten gesunken, wobei 16 Menschen ums Leben kamen.
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Vor der Küste von Çanakkale ist ein Boot mit irregulären Migranten gesunken.
Der Gouverneur von Çanakkale, İlhami Aktaş, erklärte, dass das Schlauchboot vor Eceabat gesunken sei und er sich selbst vor Ort befinde.
Aktaş teilte mit, dass das Boot in der Nacht gesunken sei, der Notruf jedoch erst am Morgen eingegangen sei: "Sobald der Notruf einging, wurden alle Einheiten in das Gebiet entsandt. Hubschrauber, Flugzeuge sowie Einheiten der Küstenwache, der Küstensicherheit und anderer Institutionen wurden in die Region geschickt. 2 Personen konnten sich aus eigener Kraft retten. 2 weitere Personen wurden von den Teams der Küstenwache gerettet. Eine Person haben wir sogar auf unser Boot geholt. Die Geretteten wurden in Krankenhäuser gebracht."
"16 TOTE, NACH ERSTEN ERKENNTNISSEN DARUNTER 4 KINDER UND BABYS"
Aktaş erklärte, dass es keine verlässlichen Informationen über die genaue Anzahl der Personen an Bord gebe: "Wir versuchen, die Zahl der Vermissten zu ermitteln. Die Überlebenden werden befragt. Es gibt etwas widersprüchliche Informationen. Sie machen widersprüchliche Angaben untereinander. Bisher wurden 4 Personen lebend gerettet, es gibt 16 Tote. Nach ersten Erkenntnissen sind 4 der Verstorbenen Kinder und Babys."
Unterdessen dauern die Such- und Rettungsarbeiten in der Region mit 10 Booten der Küstenwache, 2 Hubschraubern sowie Einheiten der Seepolizei, UMKE und AFAD an.
Im Hafen von Kabatepe stehen zudem zahlreiche Krankenwagen bereit.