Trauerfeier für Semih Çelik, den Mörder zweier Frauen, nicht abgehalten: Wegen 'Sicherheitsbedenken' abgesagt
Die Beisetzung von Semih Çelik wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht durchgeführt. Çelik hatte nach dem Mord an zwei Frauen Suizid begangen.
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Die Trauerfeier für den 19-jährigen Semih Çelik, der zwei Frauen ermordet hatte, wurde aufgrund möglicher Sicherheitsrisiken abgesagt. Die Beisetzungen der beiden von Çelik ermordeten Frauen fanden bereits früher am heutigen Tag (5. Oktober) statt.
Die Trauergebete für Ayşenur Halil und İkbal Uzuner, die von dem Mörder in Eyüpsultan und Fatih getötet wurden, wurden in getrennten Moscheen abgehalten.
Der 19-jährige Çelik hatte in Edirnekapı Suizid begangen, indem er von den Stadtmauern sprang.
Das Trauergebet für Uzuner, eine der beiden ermordeten Frauen, fand mittags in der Fatih-Moschee statt.
An der Zeremonie nahmen neben Verwandten und Freunden von Uzuner auch der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, sowie der Bürgermeister von Fatih, Mehmet Ergün Turan, teil.
Trauergebet für İkbal Uzuner
MENSCHEN ERLITTEN WÄHREND DES TRAUERGEBETES OHNMACHTSANFÄLLE
Vor dem Gebet erlitten Verwandte von Uzuner im Innenhof der Moschee Schwächeanfälle.
İkbal Uzuner wurde nach dem Trauergebet auf dem Edirnekapı-Märtyrerfriedhof beigesetzt.
Ayşenur Halil wurde nach der Trauerfeier in der Gaziosmanpaşa Pazariçi Saadet-Moschee auf dem Karlıtepe-Friedhof in der Familiengrabstätte beigesetzt.
Semih Çelik
Die Polizeikräfte hatten für beide Trauerfeiern hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Im Gegensatz dazu wurde das Trauergebet für Semih Çelik, der durch den Sprung von den Stadtmauern Suizid begangen hatte, aus Sicherheitsgründen nicht abgehalten.