Tsunami-Erklärung von Kandilli: Besteht ein Risiko für die Türkei?
Das Kandilli-Observatorium hat nach dem Erdbeben der Stärke 8,8 auf der russischen Halbinsel Kamtschatka erklärt, dass für die türkischen Küsten kein Tsunami-Risiko besteht. In einigen Ländern im Pazifik wurden Tsunami-Wellen beobachtet.
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Nach dem Erdbeben auf der russischen Halbinsel Kamtschatka gab das Kandilli-Observatorium eine schriftliche Erklärung ab.
In der Erklärung des Observatoriums heißt es:
Am 30. Juli 2025 ereignete sich um 02:24 Uhr türkischer Zeit (TSİ) vor der südöstlichen Küste der russischen Halbinsel Kamtschatka ein flaches Erdbeben der Stärke Mw 8,8 mit Aufschiebungscharakteristik. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von etwa 20,7 km in der Kurilen-Kamtschatka-Subduktionszone.
Vom UNESCO-IOC ICG/PTWS Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) wurde insbesondere für die Russische Föderation, Japan, Hawaii und viele pazifische Länder eine Tsunami-Warnung herausgegeben.
An den japanischen Küsten wurden Tsunami-Wellen von 30-50 cm, auf hoher See von 90 cm und auf Hawaii von etwa 1,5 bis 1,7 m beobachtet.
Bis die zuständigen Tsunami-Dienstanbieter das Ende der Tsunami-Gefahr bekannt geben, werden weiterhin Überwachungs- und Informationsmeldungen veröffentlicht.
Das Regionale Erdbeben- und Tsunami-Überwachungs- und Bewertungszentrum (KRDAE) verfolgt dieses Ereignis in enger Abstimmung mit internationalen Systemen.
Für die Küsten unseres Landes besteht im Zusammenhang mit diesem Erdbeben kein Tsunami-Risiko."