Tsunami-Warnung von Kandilli
Das Erdbeben der Stärke 6,1 im Landkreis Sındırgı in Balıkesir war auch in den umliegenden Provinzen zu spüren. Das Kandilli-Observatorium gab innerhalb von 7 Minuten eine Warnung wegen Tsunami-Gefahr heraus. Die Behörden forderten die Bürger auf, sich bei Anzeichen eines Tsunamis, wie etwa dem Zurückweichen des Meeres, in höher gelegene Gebiete zu begeben.
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Im Landkreis Sındırgı in Balıkesir ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 6,1. Das Kandilli-Observatorium und die Katastrophenschutzbehörde AFAD gaben nach dem Beben umgehend eine Warnmeldung aufgrund der Tsunami-Gefahr heraus. Das Erdbeben war auch in den umliegenden Provinzen spürbar; so nahmen Bürger in Istanbul, Izmir, Kocaeli, Kırklareli, Aydın, Manisa und Denizli die Erschütterungen wahr.
NACHBEBEN DAUERTEN AN
Nach dem ersten Beben ereignete sich ein Nachbeben der Stärke 4,6; insgesamt wurden 20 Nachbeben registriert. Fünf dieser Nachbeben erreichten eine Stärke von über 4,0. Vor dem Hauptbeben waren bereits in der Nacht 43 Vorbeben verzeichnet worden.
TSUNAMI-WARNUNG UND AUFFORDERUNG ZUM AUFSUCHEN HÖHER GELEGENER GEBIETE
Das Kandilli-Observatorium übermittelte innerhalb von 7 Minuten nach dem Beben aufgrund der Tsunami-Gefahr eine Warnmeldung an die AFAD und internationale Zentren.
Experten erinnern daran, dass die aktiven Verwerfungslinien in der Region in der Vergangenheit bereits zu großen Zerstörungen geführt haben, und warnen die Bürger insbesondere in Küstenregionen vor Anzeichen eines Tsunamis, wie etwa dem Zurückweichen des Meeres. Die Behörden rieten den Bürgern, höher gelegene Gebiete aufzusuchen.