Behauptung: Türkische Streitkräfte in Alarmbereitschaft wegen möglicher Angriffe auf den Iran

Es wird behauptet, dass die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump mit einem militärischen Eingreifen gegen den Iran auch die Türkei zum Handeln bewegt hat. Laut einem Bericht der in den USA ansässigen Nachrichtenagentur Bloomberg, der sich auf hochrangige Quellen stützt, führt die Türkei umfassende Vorbereitungen auf die Auswirkungen eines möglichen Konflikts durch.

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Quellen zufolge hat die Türkei die Prioritäten ihrer NATO-Luftüberwachungsaktivitäten im Hinblick auf einen möglichen Angriff der USA auf den Iran geändert. Es wurde vermerkt, dass die auf dem Stützpunkt in Konya stationierten AWACS-Radarflugzeuge den Iran nun häufiger überwachen; laut den Quellen wird dies als Teil der Vorbereitungen Washingtons auf einen Angriff gegen Teheran gewertet.

Dem Bericht zufolge ist die größte Sorge der Türkei weniger geopolitischer Natur, sondern betrifft eine demografische und wirtschaftliche Krise. Da die Türkei bereits drei Millionen syrische Flüchtlinge beherbergt, wird befürchtet, dass ein im Iran ausbrechender Krieg dazu führen könnte, dass sich hunderttausende dort lebende afghanische und pakistanische Migranten in Richtung Türkei bewegen. Es wird darauf hingewiesen, dass dies das Potenzial hat, die türkische Wirtschaft schwer zu belasten. 

Dem Bericht zufolge hat der Bau neuer Flüchtlingslager entlang der Grenze Priorität, um auf das Szenario einer großflächigen Migrationswelle vorbereitet zu sein. Sollte sich die Krise jedoch verschärfen, wird auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die türkischen Streitkräfte in iranisches Territorium einrücken, um eine Pufferzone zu schaffen. Die Behörden betonen, dass dieser Schritt nur dann unternommen würde, wenn im Iran ein Machtvakuum entstünde.