Türkisches Schiff im Schwarzen Meer von Drohne angegriffen! Erste Stellungnahme des Außenministeriums

Die ukrainische Regierung gab bekannt, dass ein unter der Flagge Vanuatus fahrendes türkisches Frachtschiff, das von Odessa in Richtung Türkei unterwegs war, von einer russischen Drohne angegriffen wurde. Zwei bei dem Angriff verletzte Seeleute wurden ins Krankenhaus eingeliefert, zudem entstand Sachschaden am Schiff.

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Die Ukraine hat erklärt, dass ein türkisches Schiff, das im Schwarzen Meer unterwegs war, von einer Drohne angegriffen wurde.

In einer Erklärung der Kiewer Regierung wurde mitgeteilt, dass das unter der Flagge Vanuatus fahrende türkische Frachtschiff, das von Odessa in Richtung Türkei unterwegs war, Ziel eines Angriffs wurde.

In der Erklärung hieß es, das Schiff sei von einer russischen Drohne (UAV) getroffen worden.

Nach Informationen der ukrainischen Presse wurden zwei bei dem Angriff verletzte Seeleute zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Erste Bilder vom Ort des Geschehens zeigen Schäden am Schiff; zudem wurde berichtet, dass Feuerwehrleute Löscharbeiten an Bord durchführten.

SPANNUNGEN IM SCHWARZEN MEER DAUERN AN

Während der Ukraine-Russland-Krieg andauert, ist bekannt, dass es in den letzten Monaten zu ähnlichen Vorfällen mit Handelsschiffen im Schwarzen Meer gekommen ist.

Bereits im vergangenen März wurde gemeldet, dass ein türkischer Tanker von einem unbemannten Überwasserfahrzeug (USV) angegriffen wurde.

Bei jenem Vorfall vor der Küste des Bezirks Kandıra in Kocaeli wurden 25 Besatzungsmitglieder evakuiert; es gab keine Todesopfer.

STELLUNGNAHME DES AUSSENMINISTERIUMS

Das Außenministerium hat eine offizielle Erklärung zu dem Drohnenangriff auf das Frachtschiff abgegeben. Die Erklärung des Ministeriums lautet wie folgt:

"Es wurde bekannt, dass ein türkisches Schiff unter der Flagge Vanuatus, das Fracht vom ukrainischen Hafen Odessa in die Türkei transportierte, in der vergangenen Nacht (28. Mai) von einer Drohne angegriffen wurde und zwei unserer Staatsbürger unter der Besatzung leicht verletzt wurden.

Der Zustand unserer Staatsbürger, die auf dem Schiff tätig sind, wird von unserem Generalkonsulat in Odessa genau verfolgt.

Unsere Besorgnis über die Risiken und Bedrohungen, die die kriegsbedingte Eskalation im Schwarzen Meer in jüngster Zeit für unsere Region mit sich bringt, sowie unsere Warnungen vor möglichen negativen Auswirkungen auf unser Land werden allen betroffenen Parteien auf allen Ebenen mitgeteilt.

Wir wiederholen unsere Warnung an alle betroffenen Parteien, Schritte zu vermeiden, die zu einer unkontrollierten Eskalation des Krieges führen könnten.

Unsere Forderungen nach Wahrung der Sicherheit der Schifffahrt für zivile Schiffe im Schwarzen Meer und nach Beendigung des Krieges durch Verhandlungen behalten ihre Gültigkeit.

Wir erinnern die betroffenen Parteien daran, dass wir bereit sind, regionale und ergebnisorientierte Maßnahmen zu entwickeln, um eine Eskalation zu verhindern und den Friedensprozess zu beschleunigen."