Tuncay Mollaveisoğlu äußert Kritik: Erdoğan traf Entscheidung für Hatay, bevor die YSK ihr Urteil fällte

In einem Beitrag in den sozialen Medien warf der erfahrene Journalist Tuncay Mollaveisoğlu Fragen darüber auf, wie der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan bereits über Informationen verfügen konnte, obwohl die YSK zu diesem Zeitpunkt noch keine Entscheidung getroffen hatte.

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Die Entscheidungen des Hohen Wahlrats (YSK) zu den Wahlergebnissen in Hatay und die Äußerungen des Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan zu diesen Beschlüssen gehören zu den wichtigen Themen der politischen Agenda.

In einem Beitrag des erfahrenen Journalisten Tuncay Mollaveisoğlu in den sozialen Medien (X) wies dieser darauf hin, dass Erdoğan erklärt habe, die YSK habe in der Angelegenheit Hatay das letzte Wort gesprochen. Mollaveisoğlu stellte daraufhin die Frage, wie der Präsident und AKP-Vorsitzende Erdoğan über diese Information verfügen konnte, obwohl die YSK zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Entscheidung getroffen hatte.

Mollaveisoğlu äußerte sich wie folgt:

„Er sagte: ‚DIE YSK HAT IN DER ANGELEGENHEIT HATAY DAS LETZTE WORT GESPROCHEN‘.

Die YSK hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Entscheidung getroffen!

Wusste Erdoğan dies bereits, bevor die Entscheidung verkündet wurde?

Falls er es nicht wusste, wie konnte er dann so sicher über die Entscheidung sprechen?

Hat die YSK ihre geplante Entscheidung zuerst Erdoğan mitgeteilt? Noch gravierender: Hat Erdoğan durch eine solche Aussage der YSK Anweisungen erteilt?“