Behauptung: Tuncelis Zwangsverwalter Tekbıyıkoğlu soll um Abberufung gebeten haben – Ein Anruf aus Ankara

Es wird behauptet, dass der Gouverneur von Tunceli, Bülent Tekbıyıkoğlu, der auch als Zwangsverwalter der Stadtverwaltung fungiert, beim Innenministerium einen Antrag auf Entbindung von seinem Amt und Versetzung in den einstweiligen Ruhestand sowie auf eine Ernennung zum Obersten Zivilinspektor gestellt habe. Hintergrund soll ein Anruf aus Ankara gewesen sein, durch den am 17. Mai eine Gedenkveranstaltung für zwei mutmaßliche Führungskräfte der Terrororganisation PKK genehmigt wurde.

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Wie Alican Uludağ von Now Haber berichtet, soll Tekbıyıkoğlu ursprünglich die Entscheidung getroffen haben, die am 17. Mai unter dem Deckmantel einer Gedenkveranstaltung für zwei mutmaßliche Führungskräfte der Terrororganisation PKK geplante Aktivität nicht zu genehmigen.

ANRUF AUS ANKARA: „GENEHMIGEN SIE DIE VERANSTALTUNG“

Der Behauptung zufolge wurde Tekbıyıkoğlu durch einen Anruf aus Ankara angewiesen, die Veranstaltung mit der Begründung zu genehmigen, dass es sich „lediglich um ein Gedenken ohne Slogans“ handele.

Es wird behauptet, dass Tekbıyıkoğlu, der die Ereignisse während der Veranstaltung gegenüber seinem engen Umfeld als „inakzeptable Bilder“ bezeichnet haben soll, am 19. Mai beim Innenministerium einen Antrag auf Entbindung von seinem Amt, Versetzung in den einstweiligen Ruhestand und Ernennung zum Obersten Zivilinspektor eingereicht habe.

Bülent Tekbıyıkoğlu wurde im Jahr 2023 zum Gouverneur von Tunceli ernannt.

In Fernsehbildern war zudem zu sehen, wie Gouverneur Tekbıyıkoğlu während der Feierlichkeiten zum 19. Mai emotionale Momente erlebte.

Vom Innenministerium gab es bisher keine Stellungnahme zu dem Antrag von Tekbıyıkoğlu.