Turbulenter Parteitag bei der Demokrat Parti: Eilige Schritte von İlay Aksoy nach Ablehnung ihrer Kandidatur

İlay Aksoy, die ihre Kandidatur gegen Gültekin Uysal auf dem 15. ordentlichen Parteitag der Demokrat Parti angekündigt hatte, deren Kandidatur jedoch nicht zugelassen wurde, kündigte rechtliche Schritte gegen die Vorfälle auf dem Kongress an.

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Der 15. ordentliche Parteitag der Demokrat Parti fand gestern (17. November) statt. Gültekin Uysal wurde mit 765 Delegiertenstimmen erneut zum Parteivorsitzenden gewählt.

İlay Aksoy, Mitglied des Allgemeinen Verwaltungsrats der Demokrat Parti, hatte am 15. November erklärt, dass sie als Kandidatin für den Parteivorsitz der Demokrat Parti gegen Gültekin Uysal antreten werde.

Der Versammlungsleiter gab bekannt, dass einige Delegierte ihre Unterschriften zurückgezogen hätten und einige Unterschriften für ungültig erklärt worden seien. Aksoys Kandidatur wurde nicht zugelassen.

Nach der Ablehnung von Aksoys Kandidatur stieg die Spannung auf dem Parteitag.

Aksoy reagierte mit den Worten: "Sie haben einen Putsch in Ihrer eigenen Partei verübt. Sie haben den Willen so vieler Menschen unter Hypothek gestellt. Sie unterscheiden sich in nichts von der AK Parti. Sie haben einen Putsch begangen, so ist diese Partei nicht. Schande über Sie." Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Unterstützern von Aksoy und anderen Parteimitgliedern. 

Nach dem von den Auseinandersetzungen geprägten Parteitag äußerte sich İlay Aksoy über ihren Social-Media-Account.

Aksoy kündigte rechtliche Schritte an und erklärte:

"Ich habe gesagt, dass auf dem gestrigen 15. ordentlichen Parteitag der Demokrat Parti Unterschriften infolge von starkem Druck zurückgezogen wurden. 

Die Äußerungen des Istanbuler Provinzvorsitzenden Adem İpek, der persönlich sagte: 'Sie können denselben Druck auch ausüben', verdeutlichen diese Situation und stellen ein Geständnis dar. 

Dieser Kongress wurde unter antidemokratischen und irregulären Bedingungen abgehalten. Mein Recht zu kandidieren sowie das Wahlrecht und der freie Wille unserer Delegierten wurden beschnitten. Im Namen des Ansehens unserer Partei werden ich und meine Teamkollegen die notwendigen rechtlichen Schritte einleiten."