Turhan Çömez fordert Untersuchung nach Tod eines Militärschülers in Yalova

Der İYİ-Parti-Abgeordnete Turhan Çömez gab bekannt, dass ein Militärschüler während eines praktischen Ausbildungslagers in Yalova ums Leben gekommen ist, und forderte eine Untersuchung.

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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ Parti im türkischen Parlament und Abgeordnete für Balıkesir, Turhan Çömez, gab bekannt, dass ein Militärschüler während eines praktischen Ausbildungslagers im 18. Hauptstützpunktkommando der Nationalen Verteidigungsuniversität in Yalova verstorben ist, und forderte die Einleitung einer Untersuchung.

In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal erklärte Çömez, dass vier Schüler im Lager gesundheitliche Probleme erlitten hätten; einer der Schüler sei verstorben, während drei weitere weiterhin im Krankenhaus behandelt würden. Das in seinem Beitrag geteilte Bild identifizierte den verstorbenen Schüler als Veli Bilgin, einen Erstsemesterstudenten der Luftwaffenakademie.

Ohne eine offizielle Erklärung zur genauen Ursache der gesundheitlichen Probleme abzugeben, äußerte Çömez die Vermutung, dass der Vorfall mit „Hitzschlag und extremer Hitzeeinwirkung“ zusammenhängen könnte. Çömez betonte, dass militärische Ausbildungen, insbesondere in den Sommermonaten, sorgfältig geplant werden müssten.

Unter Verweis auf die Todesfälle unter Soldaten im vergangenen Jahr in İskenderun erinnerte Çömez daran, dass sie bereits damals vor einem Vorfall gewarnt hätten, bei dem zwei Soldaten angeblich über längere Zeit in der Sonne ohne Wasser gelassen worden waren.

Çömez hatte in einem früheren Beitrag mitgeteilt, dass das Verteidigungsministerium die Todesursache der beiden Soldaten in İskenderun als „Multiorganversagen aufgrund eines durch extremen Flüssigkeitsverlust verursachten Natriummangels im Blut“ angegeben habe, und hatte eine Aufklärung der medizinischen und militärischen Aspekte des Vorfalls gefordert.

Nach dem jüngsten Vorfall in Yalova appellierte Çömez mit den Worten „Es muss umgehend eine Untersuchung eingeleitet werden, die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden“ an die Behörden.