Türkische F-16 eskortierten LOT-Flugzeug nach Entführungsalarm

Nachdem ein Passagierflugzeug der polnischen Fluggesellschaft LOT auf dem Flug von Warschau nach Tel Aviv im bulgarischen Luftraum den Code 7500 (Flugzeugentführung) abgesetzt hatte, wurde die Maschine von zwei F-16-Kampfjets eskortiert.

İHA

In einer Erklärung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur wurde mitgeteilt, dass das Passagierflugzeug der Fluggesellschaft LOT im bulgarischen Luftraum den Code 7500 (Flugzeugentführung) gesendet habe und anschließend in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Obwohl die Besatzung mitteilte, dass kein negativer Vorfall vorliege, seien alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden.

In der Erklärung wurde dargelegt, dass das Luftfahrzeug ab dem Moment des Eintritts in den türkischen Luftraum von zwei F-16-Kampfjets des Kommandos der Luftstreitkräfte engmaschig verfolgt und bis zum Verlassen des türkischen Luftraums eskortiert wurde.

Nachdem die bulgarischen Behörden dem Flugzeug die Landeerlaubnis für den Flughafen Burgas erteilt hatten, wurde der Maschine gestattet, den türkischen Luftraum erneut zu nutzen. Es wurde festgehalten, dass die F-16 das Flugzeug bis zum Verlassen des bulgarischen Luftraums weiterhin begleiteten.

Es wurde gemeldet, dass das Flugzeug um 17.12 Uhr Ortszeit problemlos auf dem Flughafen Burgas in Bulgarien gelandet ist.

Das Ministerium erklärte, dass der Prozess bezüglich der Art des Vorfalls in enger Abstimmung mit den zuständigen offiziellen Stellen verfolgt werde.

Unterdessen teilte die Fluggesellschaft LOT in einer ersten Stellungnahme mit, dass der Vorfall auf eine versehentliche Eingabe des Codes 7500 durch den Piloten zurückzuführen sei und kein tatsächlicher Entführungsfall vorlag.