Neue Stellungnahme von TÜVTÜRK zum Vorfall, bei dem ein Polizeibeamter zu Tode geprügelt wurde

TÜVTÜRK hat eine neue öffentliche Erklärung zu dem Vorfall in der Fahrzeugprüfstelle in Ankara abgegeben, bei dem der Polizeibeamte Melih Okan Keskin durch Schläge getötet wurde. Das Unternehmen teilte mit, dass neben dem Täter auch weitere Mitarbeiter, die in den Vorfall verwickelt waren, entlassen wurden.

12punto

Nach der Auseinandersetzung in einer Fahrzeugprüfstelle in Ankara, bei der der Polizeibeamte Melih Okan Keskin ums Leben kam, hat TÜVTÜRK eine neue Stellungnahme veröffentlicht. In der Mitteilung des Unternehmens wurde erklärt, dass der Vorfall vom 2. Februar in der Fahrzeugprüfstelle Ankara-İvedik, der zum Tod von Keskin führte, mit tiefer Bestürzung aufgenommen wurde.

In der Erklärung wurde betont, dass eine umfassende und sorgfältige Untersuchung durchgeführt werde, um den Vorfall in allen Einzelheiten aufzuklären. Unter Hinweis auf eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt wurde festgehalten, dass das Arbeitsverhältnis des Mitarbeiters, der als Angreifer des Polizeibeamten identifiziert wurde, bereits zuvor beendet worden sei.

In der Erklärung heißt es weiter:

"Im Einklang mit neuen Erkenntnissen, die im Zuge des nach dem Vorfall eingeleiteten Gerichtsverfahrens zutage getreten sind, haben wir weitere Entscheidungen getroffen und die Arbeitsverhältnisse der anderen Mitarbeiter, die nachweislich in diesen tragischen Vorfall verwickelt waren, ebenfalls beendet. Die interne Untersuchung dauert zudem an. Wir möchten betonen, dass es unser Grundprinzip ist, den Prozess im Rahmen der Verantwortlichkeit zu führen und die Transparenz sowie die Rechtsstaatlichkeit zu unterstützen.

Den Ermittlungsbehörden wurden sämtliche Informationen und Dokumente zur Verfügung gestellt. Wir erklären, dass wir jede von uns geforderte Unterstützung in diesem an die Justiz übergebenen Fall leisten werden und die Entscheidungen der offiziellen Stellen abwarten. Bei dieser Gelegenheit gedenken wir noch einmal des verstorbenen Polizeibeamten und sprechen seiner trauernden Familie unser Beileid aus."