Überraschende Umfrage ein Jahr vor der US-Wahl: Biden liegt in 5 wichtigen Bundesstaaten hinter Trump
Eine neue Umfrage in den USA zeigt, dass Präsident Joe Biden in 5 der 6 umkämpften Bundesstaaten, in denen er bei der Präsidentschaftswahl 2020 die Mehrheit der Stimmen erhielt, hinter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump zurückfällt.
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In der Umfrage der New York Times/Siena College wurde festgestellt, dass Trump etwa ein Jahr vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 in den Bundesstaaten Pennsylvania, Michigan, Georgia, Nevada und Arizona, die Biden bei der letzten Wahl gewonnen hatte, in der Wählergunst vorne liegt.
Laut der Umfrage, die zwischen dem 22. Oktober und dem 3. November durchgeführt wurde, führt Trump, der das Rennen unter den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern mit großem Vorsprung anführt, in den genannten Bundesstaaten mit einem Vorsprung von 3 bis 9 Prozentpunkten.
Den Umfrageergebnissen zufolge liegt Trump vor Biden: in Pennsylvania mit 48 zu 44 Prozent, in Michigan mit 48 zu 43 Prozent und in Arizona mit 49 zu 44 Prozent.
Trump liegt laut den Umfrageergebnissen auch im Bundesstaat Georgia, wo ihm im Präsidentschaftswahlkampf 2020 Wahlbetrug vorgeworfen wurde, mit 6 Prozentpunkten Vorsprung (49 zu 43 Prozent) vor Biden.
Der Bundesstaat, in dem Donald Trump den größten Vorsprung vor Präsident Biden hat, ist Nevada, wo er 9 Prozentpunkte mehr (52 zu 41 Prozent) erzielen konnte.
Unter den genannten Bundesstaaten konnte Biden lediglich in Wisconsin einen Vorsprung von 2 Prozentpunkten (47 zu 45 Prozent) gegenüber Trump behaupten.
TEILNEHMER BESORGT ÜBER BIDENS ALTER
Die Mehrheit der an der Umfrage teilnehmenden US-Bürger gab an, den 77-jährigen Trump für geistig leistungsfähig zu halten, während sie gleichzeitig ihre „Besorgnis“ über das fortgeschrittene Alter von Biden äußerten.
Etwa 71 Prozent der Wähler gaben an, „bis zu einem gewissen Grad zuzustimmen“, dass Biden „zu alt ist, um ein effektiver Präsident zu sein“.
Nur 39 Prozent der Wähler äußerten sich diesbezüglich ähnlich über Trump.
Auf die Frage, ob Trump über die „geistige Schärfe verfüge, um ein effektiver Präsident zu sein“, antworteten die Teilnehmer zudem zu 52 Prozent mit „Ja“, während dieser Wert bei Biden lediglich bei 35 Prozent lag.