Ultimatum-ähnlicher Vorstoß an die AKP: MHP-Abgeordneter listet Minister Işıkhan Probleme auf und fordert Lösungen

Der MHP-Abgeordnete für Konya, Mustafa Kalaycı, wies im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei auf Probleme in zahlreichen Bereichen hin und forderte den Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, auf, Abhilfe zu schaffen.

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Der MHP-Abgeordnete Mustafa Kalaycı forderte den Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, der im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) seinen Haushaltsplan vorstellte, dazu auf, Lösungen für Probleme in vielen Bereichen zu finden.

Im Planungs- und Haushaltsausschuss der TBMM wurde der Haushalt des Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherheit für das Jahr 2025 beraten.

Nachdem der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, seinen Haushaltsplan erläutert hatte, kam es zu einem unerwarteten Vorstoß des Abgeordneten der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) für Konya, Mustafa Kalaycı.

Wie Erdoğan Süzer von Sözcü berichtet, waren die Forderungen des MHP-Abgeordneten Kalaycı, die einem Ultimatum an die AKP-Regierung gleichkamen, wie folgt:

Mindestlohnempfänger: Der Netto-Mindestlohn muss über die Armutsgrenze angehoben werden, und Mindestlohnempfänger sollten insbesondere in Großstädten Unterstützung bei Transport und Wohnraum erhalten.

Rentenbezüge: Die Rentenerhöhungen für alle Rentner sollten nach denselben Grundsätzen festgelegt werden.

Arbeitslose in jeder Familie: Es sollten Regelungen getroffen werden, um Hausfrauen Beitragsunterstützung und Rentenansprüche zu gewähren sowie sicherzustellen, dass in jeder Familie ohne Erwerbseinkommen mindestens eine Person eine Arbeitsmöglichkeit erhält.

Abfindungssicherung: Es muss ein System für Abfindungen geschaffen werden, in dem die erworbenen Rechte der Arbeitnehmer garantiert sind.

Leistungsprinzip: Führen Sie unbedingt ein Personalregime ein, das bei der Einstellung in den öffentlichen Dienst sowie bei Beförderungen und Aufstiegen Objektivität und das Leistungsprinzip zur Grundlage macht.

Arbeitsunfälle: Es müssen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen und die Kontrollen intensiviert werden, um Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz nach modernen Standards zu gewährleisten.

Beitragsverweigerer: Die Forderungen der Sozialversicherungsanstalt (SGK) müssen konsequenter verfolgt, der Kampf gegen kriminelle Netzwerke im Gesundheitswesen unerbittlich geführt und die Liste derjenigen, die ihre Beitragszahlungen nicht leisten, veröffentlicht werden.