Ümit Özdağ reagiert scharf auf den Ausdruck 'nicht straffällig gewordene PKK-Mitglieder': Das türkische Volk wird verspottet

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, kritisierte den im Rahmenentwurf enthaltenen Ausdruck 'nicht straffällig gewordene PKK-Mitglieder'.

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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, der Veteranen besuchte, die im Ankaraer Güvenpark für ihre persönlichen Rechte protestieren, äußerte sich dort zu dem zur Unterzeichnung vorgelegten Rahmenentwurf.

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, der bereits durch seine Nichtteilnahme an der Kommission seinen Protest gegen den auf Initiative des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli gestarteten Prozess für eine 'terrorfreie Türkei' zum Ausdruck gebracht hatte, setzt seine Kritik an dem nun vorliegenden 'Rahmenentwurf' fort.

Zuletzt unterstützte Ümit Özdağ die Proteste im Güvenpark und besuchte die dortigen Veteranen. Dabei hinterfragte er den im Rahmenentwurf verwendeten Ausdruck 'nicht straffällig geworden' in Bezug auf PKK-Mitglieder, die in den Geltungsbereich einer Amnestie fallen sollen, und reagierte mit folgenden Worten:

- Sie sagen: 'Es gibt PKK-Mitglieder, die nicht straffällig geworden sind.' Wenn drei Personen sich absprechen, um einen Raubüberfall zu begehen, gilt das bereits als organisiertes Verbrechen; 

- Man ist Mitglied einer Terrororganisation, die seit 30 Jahren Angriffe verübt, um die Türkei zu spalten, aber man soll nicht straffällig geworden sein.

- Wie geht das? 'Sie haben nicht abgedrückt.' 'Sie haben keine Bomben geworfen.'

- Haben sie denn keine Vorräte transportiert? 

- Haben sie keine Waffen und Munition gebracht?

- Haben sie etwa nicht die verwundeten Terroristen der PKK transportiert oder versorgt? 

- Haben sie nicht an ihren Aktionen teilgenommen?

- Das heißt, das türkische Volk wird verspottet.