Ümit Özdağ reicht Klage gegen Fernsehsender wegen 'Kayseri'-Berichterstattung ein

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, reagierte scharf auf einen Lauftext in einem Fernsehsender, in dem seiner Partei Provokation vorgeworfen wurde.

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Die Spannungen um syrische Flüchtlinge in Kayseri werden weiterhin kontrovers diskutiert. Nach den Vorfällen kam es an vielen Orten in der Türkei zu Protesten im Zusammenhang mit Syrern. 

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, der sich seit Beginn der Ereignisse über seinen Social-Media-Account zu Wort meldete und zur Mäßigung aufrief, reagierte auf den Lauftext einer Sendung bei Ülke TV, in der dieses Thema diskutiert wurde, und kündigte eine Klage gegen den Sender an.

In dem Lauftext der Sendung, in der behauptet wurde, dass die Proteste und Reaktionen in Kayseri eine Provokation seien, heißt es: "Wie haben die CHP und die Zafer-Partei die Ereignisse in Kayseri provoziert?"

Özdağ teilte dieses Bild auf seinem Account und äußerte sich wie folgt:

"Die Verantwortlichen von Ülke TV, ich bin gespannt darauf, wie Sie vor Gericht die Antwort auf die Frage geben werden, die Sie unten im Lauftext eingeblendet haben. Wir werden jede unverschämte Verleumdung gegen die Zafer-Partei vor Gericht bringen. Kommen Sie mit Ihren Beweisen, dann werden wir sehen."