Ümit Özdağ stellt Bahçeli die 'Fethullah Gülen'-Frage: 'Wenn Sie an den Punkt gekommen sind, den Baby-Mörder Öcalan als Gründungsführer zu bezeichnen...'
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, reagierte auf die Gespräche mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan auf İmralı und fragte: 'Wenn Sie an den Punkt gekommen sind, den Baby-Mörder Öcalan als Gründungsführer zu bezeichnen, was werden Sie dann morgen über Fethullah Gülen sagen?'
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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich in einer Sendung bei Sözcü TV zur aktuellen politischen Lage und nahm Stellung zu den Gesprächen, die eine Delegation bestehend aus Vertretern von AKP, MHP und DEM-Partei im Rahmen der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie auf İmralı mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, geführt hat.
Özdağ äußerte sich wie folgt:
'Gibt es in der Türkei etwa keinen Zusammenhalt zwischen Staat und Volk, der erst durch Gespräche mit diesem Öcalan entstehen soll? Soll nationale Einheit dadurch erreicht werden, dass man das Volk in drei ethnische Gruppen wie Türken, Kurden und Araber aufteilt? Man sagt, diejenigen, die sich gegen diesen Prozess stellen, hätten nicht genug Verstand. Nun, haben Sie sich nicht auch von 1984 bis 2024 dagegen ausgesprochen, mein Bruder? Hatte Ihr Verstand 40 Jahre lang nicht ausgereicht? Sind Sie erst in diesem Jahr mündig geworden?
Wenn Sie an den Punkt gekommen sind, den Baby-Mörder Öcalan als Gründungsführer zu bezeichnen, was werden Sie dann morgen über Fethullah Gülen sagen? Wenn eine andere Terrororganisation behauptet, sie habe sich aufgelöst, werden Sie dann sagen: „Lasst uns auch diese begnadigen, ihre Stirn berührte den Boden beim Gebet“ – kann ein Staat so etwas tun? Das muss Bahçeli beantworten. Was hat sich geändert, mein Bruder, was hat sich geändert? Was hat sich geändert, dass Öcalan kein Baby-Mörder mehr ist, sondern zum Gründungsführer wurde?'