Ümit Özdağs Kampfansage zu Öcalan und Behauptung über vorgezogene Neuwahlen
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hat auf den Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli für den Terroristenführer Abdullah Öcalan mit einer Kampfansage reagiert. Özdağ erklärte, dass es eine Beleidigung für das türkische Volk wäre, wenn Öcalan in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) käme, und sagte: „Öcalan wird nicht, wie manche behaupten, in jene Villa in Ankara-İncek kommen; er wird auf İmralı sterben.“
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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hat auf den Vorstoß des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli bezüglich des Terroristenführers Öcalan und der DEM-Partei regelrecht mit einer Kampfansage reagiert. Özdağ argumentierte, dass es eine Beleidigung für das türkische Volk wäre, wenn Öcalan in das Parlament käme, und sagte: „Öcalan wird nicht, wie manche behaupten, in jene Villa in Ankara-İncek kommen; er wird auf İmralı sterben.“ Özdağs Behauptung über vorgezogene Neuwahlen sorgte ebenfalls für Aufmerksamkeit.
Der Aufruf des Vorsitzenden der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, für den Terroristenführer Abdullah Öcalan bleibt ein zentrales Thema auf der Tagesordnung.
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich neben Bahçelis Öcalan-Vorstoß zu vielen aktuellen Themen, von der wirtschaftlichen Lage bis hin zu Spekulationen über vorgezogene Neuwahlen.
ERHÖHUNG DES MINDESTLOHNES
Özdağ beantwortete die Fragen des Sözcü-Kolumnisten Saygı Öztürk und sagte zum Mindestlohn:
„Egal wie hoch der Mindestlohn angehoben wird, ein Mindestlohn ohne Kaufkraft hat keinen Wert. Die Lebensmittelinflation ist hoch. Um dies zu stoppen, muss der Zustrom von Ausländern verhindert werden. Die falschen politischen Maßnahmen in der Landwirtschaft müssen beendet, das Gesetz über die Metropolen geändert und die Rückkehr in die Dörfer neu geplant werden. Wo und wie Landwirtschaft betrieben wird, die Produktion mit Abnahmegarantien und die Sicherung der Lebensmittelversorgung sind für die Türkei eine große Notwendigkeit.“
„90 % DER BEVÖLKERUNG SAGEN: ‚DIE FLÜCHTLINGE SOLLEN GEHEN‘“
Auf die Frage „Hat die Zafer-Partei keine anderen Sorgen als die Flüchtlinge?“ antwortete Özdağ: „Ist es möglich, die Sicherheit zu gewährleisten, wenn wir unsere Grenzen nicht schützen können? Umfragen zeigen auch, dass 90 Prozent unserer Bevölkerung wollen, dass die Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren.“
„ÖCALAN WIRD NICHT IN DIESE VILLA KOMMEN, ER WIRD AUF İMRALI STERBEN“
Der Vorsitzende der Zafer-Partei bewertete auch den Vorstoß des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli bezüglich des Terroristenführers Öcalan und der DEM-Partei: „Öcalan in das Veteranen-Parlament zu bringen, sorgt nicht für nationale Einheit, sondern ist im Gegenteil eine Beleidigung für die türkische Nation und den türkischen Staat. Öcalan wird nicht, wie manche behaupten, in jene Villa in Ankara-İncek kommen; er wird auf İmralı sterben.“
„DIE ABSICHT DER AK-PARTEI SIND VORGEZOGENE NEUWAHLEN“
Özdağ behauptete, die Absicht der AKP seien vorgezogene Neuwahlen, und sagte: „Sie zielen darauf ab, die Krise durch finanzielle Maßnahmen abzumildern und dann vorgezogene Neuwahlen anzusetzen. Sie stützen sich auf Kredite, die sie durch politische und geopolitische Zugeständnisse vom Westen erhalten werden.“