Umstrittene Äußerung von MÜSİAD zum Mindestlohn

Der MÜSİAD-Vorsitzende Mahmut Asmalı erklärte, dass eine Erhöhung des Mindestlohns um mehr als 25 Prozent den Inflationszielen schaden würde, und sagte: „Meiner Meinung nach ist das nicht richtig.“

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Die Türkei konzentriert sich auf die kritischen Verhandlungen zur Festlegung des neuen Mindestlohns. Während Gewerkschaften betonen, dass selbst eine Erhöhung um 30 Prozent unzureichend wäre, zeigen sich Arbeitgeber zurückhaltender. In AKP-Kreisen wird hingegen darüber spekuliert, dass der Betrag zwischen 25.000 und 27.000 TL liegen könnte.

'ERHÖHUNG ÜBER 25 PROZENT NICHT RICHTIG'

Der MÜSİAD-Vorsitzende Mahmut Asmalı argumentierte in einer Erklärung gegenüber Bloomberg HT, dass eine Erhöhung des Mindestlohns um mehr als 25 Prozent den wirtschaftlichen Zielen schaden könnte. Asmalı, der sagte: „Meiner Meinung nach ist eine Lohnerhöhung, die diesen Satz übersteigt, nicht richtig“, wies zudem darauf hin, dass die Geschäftswelt auch über die hohen Zinsen besorgt sei.

'WIR BRAUCHEN EINE NEUE WACHSTUMSGESCHICHTE'

Asmalı betonte, dass die Türkei durch Wirtschaftsreformen ein exportorientiertes Wachstumsmodell annehmen müsse. „Der Wechselkurs sollte den Export unterstützen, anstatt den Import zu fördern. Wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit bewahren und die Produktion fortsetzen“, sagte er.