Umstrittener Atatürk-Beitrag von Milat-Gazetesi-Vertreterin: 'Geh auf, o Sonne, und schmelze den Mann aus Stein'

Özlem Doğan, die Ankara-Vertreterin der Zeitung Milat Gazetesi, hat mit Beiträgen in den sozialen Medien, die sich gegen Gazi Mustafa Kemal Atatürk richten, für große Empörung gesorgt. Nach ihrem anzüglichen Beitrag über eine Atatürk-Büste stießen auch ihre Äußerungen über das Atatürk-Silhouetten-Phänomen in Ardahan auf scharfe Kritik.

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Während die Tatsache, dass gegen den ehemaligen AKP-Abgeordneten Ahmet Hamdi Çamlı nach seiner Bezeichnung der Republikgründung von 1923 als „blutiger Putsch“ keine Ermittlungen eingeleitet wurden, in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgt, stehen nun die Atatürk-feindlichen Äußerungen der Ankara-Vertreterin der Milat Gazetesi, Özlem Doğan, im Mittelpunkt.

Doğan zielte offen auf den Gründer der Republik Türkei, Gazi Mustafa Kemal Atatürk, ab, indem sie ein Foto einer Atatürk-Büste, das offenbar auf dem Campus der Boğaziçi-Universität aufgenommen wurde, mit dem Kommentar „Geh auf, o Sonne, und schmelze den Mann aus Stein“ auf ihrem Social-Media-Account teilte.

NACH DER KRITIK EIN WEITERER SKANDAL-BEITRAG

Nach heftigen Reaktionen der Öffentlichkeit veröffentlichte Doğan einen weiteren Beitrag, diesmal zu einem Naturphänomen in Ardahan, das jedes Jahr auftritt und von der Bevölkerung als Atatürk-Silhouette interpretiert wird.

In ihrem Beitrag verwendete Doğan herabwürdigende Ausdrücke gegenüber der Bevölkerung und äußerte sich wie folgt:

„In Ardahan wurden auch dieses Jahr wieder Feierlichkeiten abgehalten, weil die sogenannte Atatürk-Silhouette zu sehen war. Dann regen sie sich auf, wenn wir uns über diese primitiven Einfaltspinsel lustig machen. Es ist sehr traurig und erbärmlich, dass diejenigen, die glauben, dieser Schatten gehöre dem vor 87 Jahren verstorbenen Mustafa Kemal, das Wahlrecht haben.“

Hier ist der Beitrag, der für Empörung sorgte: