Umstrittener Beitrag der TÜGVA: Rede des Atatürk-Gegners Mısıroğlu am 29. Oktober geteilt

Die Türkiye Gençlik Vakfı (TÜGVA) hat am 29. Oktober, dem Tag der Republik, eine Rede von Kadir Mısıroğlu in den sozialen Medien geteilt. Während Mısıroğlus Äußerungen gegen die Republik und den Laizismus für Aufmerksamkeit sorgten, löste die Tatsache, dass der Beitrag von der Stiftung unter der Leitung von Bilal Erdoğan, dem Sohn des AKP-Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, veröffentlicht wurde, Diskussionen aus. Während der 101. Jahrestag der Gründung der Republik Türkei im ganzen Land gefeiert wurde, rückten Mısıroğlus Aussagen erneut in den Fokus.

12punto

Die Türkiye Gençlik Vakfı (TÜGVA), die unter der Leitung von Bilal Erdoğan, dem Sohn des AKP-Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, steht, hat am 29. Oktober, dem Tag der Republik, eine Rede von Kadir Mısıroğlu, der für seine Feindseligkeit gegenüber Atatürk und dem Laizismus bekannt ist, auf der Social-Media-Plattform X geteilt. 




Während der 101. Jahrestag der Gründung der Republik Türkei anlässlich des 29. Oktober, dem Tag der Republik, in allen 81 Provinzen des Landes mit großer Begeisterung gefeiert wurde, traf die Türkiye Gençlik Vakfı, die unter der Leitung von Bilal Erdoğan, dem Sohn des AKP-Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, steht, an einem solchen Tag eine andere Wahl und teilte eine Rede von Kadir Mısıroğlu, der für seine Atatürk-Feindlichkeit bekannt ist.

Über das Konto der Istanbuler Vertretung der Stiftung auf der Social-Media-Plattform X wurde ein Video geteilt, das eine Rede von Kadir Mısıroğlu enthält.


Mısıroğlu sagt in der betreffenden Rede: "Sei mit schönen Menschen zusammen, mit aufrichtigen Menschen. Denn selbst von dem Mann, dem du die Hand schüttelst, nimmst du einen Einfluss auf." 

Mısıroğlu, der für seine offene Feindseligkeit gegenüber der Republik, dem Laizismus und Atatürk bekannt ist, hatte sich nicht gescheut, die Worte zu äußern: "Sie werden mich zwar an den Pranger stellen, aber ich wünschte, die Griechen hätten gewonnen. Weder wäre das Kalifat abgeschafft worden. Noch wäre die Scharia abgeschafft worden. Noch wären die Medresen aufgelöst worden. Noch wären die Hodschas gehängt worden. Nichts davon wäre passiert." 


Der sogenannte Palast-Historiker Kadir Mısıroğlu verstarb am 5. Mai 2019 im Alter von 86 Jahren in dem Krankenhaus, in dem er aufgrund seiner langjährigen Krankheit behandelt wurde, infolge eines Multiorganversagens.