Umstrittener neuer Steuervorschlag von Yeni-Şafak-Kolumnist

Der Yeni-Şafak-Kolumnist Özgür Bayram Soylu hat vorgeschlagen, in der Türkei eine „Adipositas-Steuer“ und eine „Lebensstil-Steuer“ einzuführen, um Fettleibigkeit zu bekämpfen.

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Während unter der wirtschaftlichen Führung von Finanzminister Mehmet Şimşek die Bemühungen anhalten, das Haushaltsdefizit durch Steuererhöhungen und neue Steuern zu schließen, kam von dem Yeni-Şafak-Kolumnisten Özgür Bayram Soylu ein bemerkenswerter Vorschlag.

Soylu plädierte für die Einführung einer „Adipositas-Steuer“ auf zuckerhaltige Getränke, verpackte Snacks und verarbeitete Lebensmittel.

UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE „ADIPOSITAS-STEUER“

In seinem Artikel wies Soylu darauf hin, dass zuckerhaltige Getränke und verarbeitete Produkte in türkischen Supermärkten durch Werbeaktionen gefördert werden, was sich negativ auf die Ernährungsgewohnheiten auswirke. Soylu erklärte, dass eine „Adipositas-Steuer“ ein notwendiger Schritt sei, um Fettleibigkeit zu verhindern. Er sagte: „Die Einführung einer Adipositas-Steuer in der Türkei, also eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke, verpackte Snacks und hochverarbeitete Lebensmittel, hat das Potenzial, das Verbraucherverhalten zu verändern.“

FORDERUNG NACH EINER ZUSÄTZLICHEN „LEBENSSTIL-STEUER“ ZUR ADIPOSITAS-STEUER

Soylu schlug nicht nur Maßnahmen zur Bekämpfung von Fettleibigkeit vor, sondern auch eine „Lebensstil-Steuer“, um ungesunde Lebensweisen von Einzelpersonen abzuschrecken. Er argumentierte, dass eine zusätzliche Steuer für Personen erhoben werden sollte, die einen bestimmten Body-Mass-Index überschreiten und dies durch ihre Lebensstilentscheidungen aufrechterhalten.

STEUERN KÖNNTEN ZUR FÖRDERUNG EINER GESUNDEN ERNÄHRUNG EINGESETZT WERDEN

Özgür Bayram Soylu unterbreitete weitere Vorschläge zur Steigerung des Gesundheitsbewusstseins. Dazu gehöre, dass die Einnahmen aus der „Adipositas-Steuer“ in Gesundheitskampagnen, Schulernährungsprogramme und Subventionen für gesunde Lebensmittel fließen sollten. Zudem äußerte er die Ansicht, dass Preiserhöhungen wirksam seien, um die Nachfrage nach zuckerhaltigen Getränken und verpackten Snacks zu senken.