UN-Generalsekretär Guterres sprach mit dem Iran über Gaza, Libanon und das Rote Meer
Wie berichtet wurde, hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Antonio Guterres, zahlreiche Gespräche geführt, um die Entwicklungen in Gaza und im Libanon zu erörtern.
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UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat Berichten zufolge zahlreiche Gespräche geführt, um die Entwicklungen in Gaza und im Libanon zu erörtern.
Das Büro des UN-Sprechers veröffentlichte eine schriftliche Erklärung zu den Gesprächen von Guterres.
Demnach führte Guterres gestern ein Telefonat mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian. Bei dem Gespräch wurden die Lage im Nahen Osten und im Roten Meer thematisiert.
Guterres betonte, dass alle Parteien im Roten Meer zur Deeskalation beitragen müssten, und unterstrich zudem die Notwendigkeit der Umsetzung der Resolution 2722 des UN-Sicherheitsrates.
Während Guterres seine Forderung nach einem humanitären Waffenstillstand in Gaza und der Freilassung aller Geiseln erneuerte, waren sich beide Seiten einig, dass die humanitäre Hilfe aufgestockt werden müsse.
TREFFEN MIT BLINKEN
Guterres, der sich in Davos aufhält, traf dort mit dem US-Außenminister Antony Blinken zusammen.
Die beiden erörterten neben der humanitären Hilfe in Gaza und der Freilassung der Geiseln auch die Zwei-Staaten-Lösung.
Guterres und Blinken hielten fest, dass die Spannungen in der Region abgebaut und die Sicherheit der Schifffahrt gewahrt werden müsse.
LIBANON UND JORDANIEN
In seinem Gespräch mit dem libanesischen Premierminister Nadschib Miqati betonte Guterres die Notwendigkeit, die regionalen Spannungen zu verringern.
Guterres traf sich zudem mit dem jordanischen Premierminister Bisher al-Khasawneh und erörterte mit ihm die Lage in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten sowie die Zwei-Staaten-Lösung.