Unfall am Flughafen Istanbul!
Am Flughafen Istanbul legte ein Frachtflugzeug eine Bauchlandung hin, nachdem das Bugfahrwerk nicht ausgefahren werden konnte. Bei dem Vorfall gab es weder Tote noch Verletzte.
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Am Flughafen Istanbul wurde eine Katastrophe nur knapp abgewendet. Gegen 08.30 Uhr landete ein Frachtflugzeug einer ausländischen Fluggesellschaft auf dem Rumpf, nachdem das Fahrwerk nicht ausgefahren werden konnte.
In einer Stellungnahme des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur zu dem Vorfall heißt es:
"Das Flugzeug vom Typ Boeing 763 mit dem Kennzeichen N110FE der Fluggesellschaft Fedex, das heute den Frachtflug FX6238 von Frankreich nach Istanbul durchführte, meldete um 07:55 Uhr Ortszeit der Flugverkehrskontrolle (ATC) des Flughafens Istanbul (laut Aussage des Piloten aufgrund eines Hydraulikdefekts), dass das Bugfahrwerk nicht ausgefahren werden konnte. Um 08:17 Uhr Ortszeit landete das Flugzeug mit eingefahrenem Bugfahrwerk auf der Landebahn 16R und blieb auf der Bahn stehen.
Das gelandete Flugzeug wurde von den Rettungs- und Feuerwehrmannschaften des Flughafens (ARFF) versorgt und die Landebahn wurde für den Flugverkehr gesperrt (NOTAM). Bei dem Unfall gab es keine Toten oder Verletzten. Unsere Behörde hat Experten beauftragt und Untersuchungen eingeleitet."
ERSTE STELLUNGNAHME DES GOUVERNEURS!
Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, erklärte zur Bauchlandung des Fedex-Frachtflugzeugs am Flughafen Istanbul: “Der Flughafen Istanbul ist einer der umfassendsten und qualifiziertesten Flughäfen der Welt. Daher beeinträchtigt eine Störung auf einer der Landebahnen den Flugbetrieb nicht, die Flüge werden fortgesetzt. Es gibt keine Todesopfer”, sagte er.
''HAT GEMELDET, DASS DAS FAHRWERK NICHT AUSFÄHRT''
Eine weitere Erklärung zu dem Unfall am Flughafen Istanbul kam vom Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdülkadir Uraloğlu.
Uraloğlu sagte in einer Erklärung gegenüber Habertürk TV: ''Der Pilot meldete dem Tower, dass das Fahrwerk nicht ausfährt. Daraufhin wurde der Prozess für eine Landung des Flugzeugs in diesem Zustand eingeleitet. Es gab kein Feuer, aber unsere Teams führten Kühlungsarbeiten durch. Dass das Flugzeug auf der Landebahn blieb, ist für uns wichtig. Die beiden Piloten verließen das Flugzeug anschließend über die Notausgänge. Wir haben drei Landebahnen, eine davon ist derzeit gesperrt. Zwei Landebahnen sind weiterhin in Betrieb, wir erwarten keine nennenswerten Störungen im Flugverkehr'', so Uraloğlu.