Unglaublicher Vorfall in Antalya: Mutter gab ihr Baby gegen Geld an einen anderen Mann weiter!
In Antalya wurden die Mutter A.R., die ihr neugeborenes Mädchen aufgrund finanzieller Not auf einen anderen Mann registrieren ließ, sowie der Mann S.M., der das Kind aufnahm, und die Vermittlerin Z.E.K. wegen „Änderung der Abstammung eines Kindes“ zu jeweils 10 Monaten Haft verurteilt. Es wurde bekannt, dass sich das Baby weiterhin bei S.M. befindet.
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In einem in Antalya verhandelten Fall wurde das Urteil gegen die kirgisische Staatsbürgerin A.R. (32), S.M. (48) und Z.E.K. (46) gefällt. In der Urteilsverkündung, die letzte Woche vor dem 29. Strafgericht erster Instanz in Antalya stattfand, entschied das Gericht, dass die Angeklagten die Tat gemeinschaftlich begangen haben.
Den Behauptungen zufolge wurde A.R., die vor einiger Zeit in die Türkei kam und bereits Mutter von drei Kindern war, von ihrem Ehemann verlassen, als sie mit ihrem vierten Kind schwanger war. A.R., die mit ihren drei Kindern in einem Frauenhaus untergebracht war, suchte nach Hilfe, da sie glaubte, sich nicht um das ungeborene Baby kümmern zu können.
A.R. nahm Kontakt zu Z.E.K. auf, die als Pflegekraft in einem Krankenhaus in der Stadt arbeitete, und teilte ihr mit, dass sie ihr Baby zur Adoption freigeben wolle. Z.E.K. stellte daraufhin den Kontakt zu S.M. her, einem Mann, der keine eigenen Kinder hatte, und brachte die Parteien zusammen. Es wurde angegeben, dass A.R. und S.M. sich trafen und vereinbarten, das Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben, mit der Bitte, das Kind sehen zu dürfen.
REGISTRIERUNG BEIM EINWOHNERMELDEAMT
Nach der Geburt in einem Privatkrankenhaus im September 2022 sollen A.R., S.M. und Z.E.K. zum Einwohnermeldeamt in Kepez gegangen sein, um eine Erklärung abzugeben, woraufhin das Mädchen so registriert wurde, als wäre es das Kind von S.M.
BABY ERHIELT DEN NAMEN DER VERMITTLERIN
Das Baby mit dem Namen E.M., das den Namen der Vermittlerin Z.E.K. erhielt, wurde nach Salihli gebracht, wo S.M. lebt.
Der Vorfall kam ans Licht, als A.R. im Jahr 2024 zur Polizeistation ging und Anzeige erstattete. In ihrer ersten Aussage behauptete sie, Z.E.K. habe sie mit den Worten „Du hast kein Visum, du wirst abgeschoben, gib ihnen das Kind“ bedroht, weshalb sie gezwungen gewesen sei, das Baby auf S.M. registrieren zu lassen.
In einer neuen Aussage im vergangenen Jahr zog A.R. ihre Anzeige jedoch zurück und erklärte: „Ich war nicht in der Lage, für das Kind zu sorgen, ich habe es freiwillig gegeben.“
Auch die anderen Angeklagten behaupteten in ihrer Verteidigung vor Gericht, dass die Vorgänge mit Zustimmung der Mutter durchgeführt wurden und keine kriminelle Absicht bestanden habe.
JEWEILS 10 MONATE HAFT
Aufgrund der gesammelten Beweise verurteilte das Gericht A.R., S.M. und Z.E.K. wegen „Änderung der Abstammung eines Kindes“ zu jeweils 10 Monaten Haft.