Unmut über Murat Kurum in der AKP: 'Jemanden, der eine Wahl verloren hat...'

Die Ernennung von Murat Kurum, der gegen Ekrem İmamoğlu verloren hatte, zum Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel hat in der AKP für Unmut gesorgt. Es wurde bekannt, dass einige Parteimitglieder sagten: „Erfolg wird belohnt. Es ist nicht richtig, jemanden zum Minister zu machen, der eine Wahl verloren hat.“

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AKP-Parteivorsitzender und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte nach der Niederlage bei den Kommunalwahlen vom 31. März eine Botschaft des „Wandels“ ausgesandt.

Die erste Änderung im Präsidialkabinett erfolgte in der vergangenen Woche.

Anstelle von Gesundheitsminister Fahrettin Koca wurde Kemal Memişoğlu ernannt, während Murat Kurum die Nachfolge von Mehmet Özhaseki als Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel antrat. 

Wie aus einem Bericht der Gazete Duvar hervorgeht, hat diese Situation in der AKP, in der nach der Wahl ein Wandel erwartet wurde, für Unmut gesorgt.

UNMUT ÜBER MURAT KURUM IN DER AKP

Dass Murat Kurum, der am 31. März der AKP-Kandidat für Istanbul war, nach seiner Niederlage gegen Ekrem İmamoğlu zum Minister ernannt wurde, löste innerhalb der AKP Reaktionen aus.

Einige Parteimitglieder äußerten ihren Unmut mit den Worten: „Erfolg wird belohnt. Es ist nicht richtig, jemanden zum Minister zu machen, der eine Wahl verloren hat.“

CHP IST MIT DER ERNENNUNG VON KURUM ZUFRIEDEN

Die erneute Ernennung von Kurum zum Minister hat in der CHP hingegen für Zufriedenheit gesorgt. Ein CHP-Funktionär, der erklärte, dass bei der Nominierung Kurums als Kandidat für die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) und seiner Rückkehr ins Umweltministerium dieselben Ziele und Absichten, insbesondere im Bereich der Bauaufträge, verfolgt würden, sagte: „Dass Murat Kurum dort ist, bedeutet, dass Ekrem İmamoğlu jeden Tag Punkte sammelt. Dank ihm wird Ekrem Bey ständig Vergleichen ausgesetzt sein, es wird Erinnerungen geben. İmamoğlu wird keine PR brauchen.“