Untersuchung nach Lawinenabgang in Palandöken eingeleitet
Nach dem Lawinenunglück in Palandöken, Erzurum, bei dem eine Person ums Leben kam, wurde eine Untersuchung eingeleitet.
12punto
In Palandöken, Erzurum, kam es zu einem Lawinenunglück. Bei dem Vorfall verlor der 16-jährige Sportler Emre Yazgan sein Leben. Der Gouverneur von Erzurum, Mustafa Çiftçi, gab bekannt, dass eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet wurde.
Gouverneur Çiftçi erklärte bezüglich des Lawinenabgangs auf dem Berg Palandöken, bei dem Sportler verschüttet wurden: "Eine gerichtliche Untersuchung des Vorfalls ist derzeit angelaufen. Darüber hinaus werden wir auch eine verwaltungsrechtliche Untersuchung durchführen", sagte er.
Çiftçi, der eine Erklärung im Lawinengebiet am Berg Palandöken abgab, teilte mit, dass er nach dem Vorfall Krankenhäuser besucht habe, um die Verletzten zu sehen und sich über deren Gesundheitszustand zu informieren.
Er erklärte, er habe vom Chefarzt Informationen über den guten Gesundheitszustand der Verletzten im Stadtkrankenhaus Erzurum erhalten. Anschließend habe er das Forschungskrankenhaus der Atatürk-Universität besucht, wo Emre Yazgan auf der Intensivstation behandelt wurde, und erfahren, dass die Ärzte alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft hätten.
"Ich muss leider mit Bedauern mitteilen, dass unser Bruder Emre Yazgan um 14.30 Uhr verstorben ist", sagte Çiftçi und fügte hinzu, dass es dem Zwillingsbruder von Emre sehr gut gehe und es keinerlei Probleme gebe.
Çiftçi sprach Emre Yazgan sein Beileid aus, wünschte ihm Gottes Gnade und drückte der Familie sowie der Sportgemeinschaft sein Mitgefühl aus. Er fuhr wie folgt fort:
"Ich habe auch die Trainer der Sportler besucht. Nach den Informationen, die ich von ihnen erhalten habe, waren unsere Sportler seit 4 Tagen hier im Trainingslager und hätten noch eine weitere Woche hier trainieren sollen. Wenn dieses tragische Ereignis nicht eingetreten wäre, hätten sie ihr Lager bis zum nächsten Wochenende fortgesetzt. Ich habe sie auch gefragt, wie sie ihre Route festgelegt haben. Sie erklärten mir: 'Wir kennen diese Region bereits seit 4-5 Jahren. Wir hatten in den Vorjahren bereits Wanderungen und Trainingslager in diesem Gebiet zur Konditionssteigerung. Da wir die Region also kannten und mit ihr vertraut waren, sahen wir keine Notwendigkeit, Informationen von anderer Stelle einzuholen.'"